Wilde Gedanken

(Nicht unter 18)

 

Als ich heute morgen aufwachte, schliefst du noch. Wir waren nackt und warm eingekuschelt. Stille durchdrang den Raum und die ersten Sonnenstrahlen trafen durch das kleine Fenster über uns. Eine wunderbare Energie aus Glück und Liebe lag noch immer in der Luft. Ich spürte, dass dein Penis schon längst prall und durchblutet war und es gefiel mir. Ich kroch zu ihm unter die Decke, nahm ihn in meinen Mund. Benutzte ihn um auch meine Lust zu steigern. Ich war so gierig danach und wollte, dass dieses Gefühl nicht aufhört. Ich liebkoste ihn, während ich mir einen Dildo einführte. Dadurch wurdest du stöhnend wach und ich bin fast explodiert vor lauter Lust.
Du lagst noch eine Weile da und hast beobachtet, wie ich dich und mich befriedigte.
Als du aufstandest, nach draußen gingst um deinen Naturstrahl ins grüne Gras zu ergießen, folgte ich dir.
Ich hab mich neben dich gekniet, beobachtet und mich währenddessen mit dem Dildo verwöhnt. Ich fragte, ob dir das gefällt. Du knietest dich in dem Moment ebenfalls zu mir, hast mir die Antwort mit einem intensiven Kuss gegeben und deine Hände zu meinem Hals geführt, ihn fest umschlossen, während ich mich weiter mit dem Dildo verwöhnte.
Ich hab ihn stecken lassen, ging auf die Knie und beugte mich nach vorn, hab dir meinen Po entgegen gestreckt. Du mochtest diesen Anblick sehr und mich hat es zum zittern gebracht, mich dir so zu zeigen, im grünen Gras zu liegen und unsere Liebe auszuleben.
Langsam lecktest du über meinen Schaft, berührtest mit deiner Zunge meinen Po und ließt sie in ihn gleiten. Ich wendete meinen Kopf zu dir um dich lustvoll dabei zu beobachten. Hab dir immer wieder gesagt: „Ich liebe was du da tust. Hör bitte nicht damit auf.“
Mein Blick verriet dir, dass ich den Dildo nun in meinem nassen Po spüren wollte. Du verwöhntest meine Venus noch ein wenig und führtest ihn mir dann langsam aber tief ein.
Ich bebte vor lauter Lust, konnte meine Hand nicht von dem Dildo lassen und verwöhnte meinen Po damit.
Du liebtest es mich dabei zu beobachten, mir zuzusehen wie ich mich selbst befriedigte.
Dann knietest du dich über mich und ließt deinen stark durchbluteten Penis langsam in meine schöne unrasierte Venus gleiten. Ich hab geschrien vor Erregung und Gier nach mehr. Es wahr ein tiefes raunen und Zähne zusammen beißen, weil ich es kaum aushielt. Du musstest dein Gesicht immer wieder in meine nasse Venus pressen, an ihr lecken, denn ich war so nass und du wolltest das unbedingt spüren.
Meine Höhepunkte ereigneten sich nacheinander und ich wollte die Energie deines Spermas spüren. Ich zog also den Liebesstab aus meinem Po und hab dir damit sagen wollen, dass du in ihn spritzen sollst… ich ihn voll mit Sperma spüren wollte.
Meine Hände spreizten meine Pobacken und du hast dich in ihm ergossen. Ich atmete tief und intensiv, so dass es erst in mich hinein lief und anschließend legtest du dich ins Gras, ich stellet mich über dich, leicht in der Hocke und hab deinen Saft einfach aus mir heraus laufen lassen, auf deinen Penis fließen lassen, dann noch ein wenig mit meinen Händen massiert und mich dann neben dich in den Arm gelegt, während wir die Augen schlossen und den Wind auf unseren verschwitzen Körpern genossen.

 

Was sind deine wilden Gedanken?

 

Liebt euch frei,

MsPolly

 

 

 

Ein Liebesbrief

 

Ich schaue dich an. Wir stehen auf Augenhöhe. Du lächelst und atmest ruhig. Deine Haut ist salzig samtig gepeelt. Braun gebrannt von der warmen Sonne. Dein Haar erscheint gülden gesträhnt. Deine Augenbrauen fast weiß gebleicht. Die blond geschwungenen Wimpern umrahmen diese ozeanblauen Augen, in denen ich mich immer wieder verliere. Geschmückt von keinen Lachfältchen. Über deine Nase hinweg gestaltet sich ein Bild aus winzigen Sommersprossen. Du blinzelt und streichst dir mit beiden Händen dein blond gewelltes Haar nach hinten. Dann lächelst du und für mich geht die Sonne auf, wenn du das tust. Deine Augen leuchten und das Glück überträgst du dabei an mich. Wenn du verlegen bist, dann presst du deine Lippen zusammen und spitzt deinen Mund leicht. Genau das tust du gerade. Ich lächle verlegen zurück und komme einen Schnitt näher, so dass ich dich riechen kann. Du spürst meinen Atem auf deinem Hals und deinen Ohrläppchen. Du riechst so gut. Ich berühre deine nackten Arme. Streichle mit meinen warmen Fingerspitzen über deine Haut. Ertaste mit geschlossenen Augen deinen Oberkörper und genieße deinen Geruch dabei. Du ziehst mich noch näher zu dir heran. Wir umarmen uns, mit unseren Köpfen an des anderen Schulter angelehnt. Ein kribbeln schießt durch meinen ganzen Körper, während sich unsere Energien miteinander vorbinden und Eins werden. Es ist als würden wir schweben, getragen von diesem Energiefeld, das uns umgibt. Dieser Moment ist so echt und intensiv. Wir atmen beide im gleichen Rhythmus und genießen dieses Gefühl. Es ist die Liebe, die uns verbindet, die uns vereint, die uns schweben lässt. Mein Kopf dreht sich. Informationen werden ausgetauscht. Unterbewusst, während wir in diesem Moment leben. Ich sehe dich nun. Auch wenn meine Augen noch immer geschlossen sind. Ich kann im Klang deines Atems lesen. Deine Melodie ist unglaublich schön. Ich spüre deinen Herzschlag in meiner Brust, ich spüre die Wärme deines Körpers. Dann fasse ich deine Hände und trete nochmal einen Schritt zurück. Ich schaue dich erneut an. Noch immer vereint und doch spüre ich, wie sich eine Distanz aufbaut. Es ist die Angst, die Ungewissheit, das Unbekannte. Das Wir steht noch sehr wackelig auf seinen kleinen Füßen. Es versucht bereits zu fliegen, dabei ist es gerade erst geboren. Jetzt ist nicht die Zeit zu fliegen, kleines Wir. Jetzt ist die Zeit zu wachsen. Stark zu werden. Sich auszuprobieren. Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen. Erst wenn das Wir weiß zu fliegen, kann es die Flügel ausbreiten und abheben. Sich loslösen vom Grund um irgendwann wieder auf ihm zu landen. Sicher, willkommen, geborgen, und mit einem Paket voll neuer Erfahrungen und Erlebnissen, die es zu teilen gibt. In Liebe und Respekt. Und das Wir wird daran wachsen. Für immer.

 

Guten Morgen.
Ich liebe Dich, mein Mann.
Deine Frau.

 

Liebet euch frei,
MsPolly

 

 

 

Grenzenfreiheit

 

Jaja, ist schon klar. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und es ist immer genau so schwer, dass man es gerade noch tragen kann. Aber was soll das? Mit 27 Jahren hab ich mir zum Glück genau diese Frage gestellt und plötzlich begann in mir ein Feuer zu brennen, eine sehr detaillierte Antwort auf genau diese Frage zu finden…

 

Es ist echt ne harte Nummer so zu leben wie ich das getan habe. Und tatsächlich war die Diagnose Borderline für mich wie eine Wohltat. Eine Wohltat endlich zu wissen, was mit mir los ist. In der Hoffnung eine Lösung zu finden. In der Hoffnung einen Ausweg aus diesem Wahnsinn zu finden. Raus aus dem Selbsthass, der Verachtung, Selbstbestrafung, Minderwertigkeitsgefühlen, das ewige Streben danach alles richtig zu machen, nicht für sich selbst, sondern für die anderen, in der Hoffnung auf ein kleines bisschen Liebe, und wenn nur für einen ganz kurzen Moment. Das Gefühl zu haben, nicht falsch zu sein. Nicht der Schuldige zu sein. Mal was richtig gemacht zu haben. Ein ständiges Wechselbad der Gefühle. Von Himmel hoch jauchzend bis zu Tode betrübt. Und das nicht nur einmal am Tag. Die Folgen dieser Persönlichkeitsstörung sind verheerend. Essstörungen, Selbstverletzung, Aggressivität, völlige soziale Inkompetenz, emotionale Instabilität, Selbstmordgedanken, Hass, Angst, gestörte Selbstwahrnehmung, ein chronisches Gefühl von Leere, bis hin zu dissoziativen Symptomen (man könnte sagen Halluzinationen).
Das macht echt keinen Spaß Leute!
Aber zu allem gibt es immer eine Kehrseite. Viele Betroffene haben die Gabe der Kreativität und sind sehr emphatisch. Eher Gedacht als Selbstschutz, aber egal. Gabe ist Gabe. Deshalb findet man diese Störung oft bei Künstlern wie z.B. Musikern, Malern, Schauspielern. Um mal ein paar Betroffene Berühmtheiten zu nennen: Marilyn Monroe, Amy Winehouse, Kurt Cobain, Edvard Munch, Robbie Williams, Janis Joplin… Schon mal was vom Club der 27 gehört? Ja genau, alle Borderliner. Und das hat auch nen Grund. Nämlich kommt diese Störung mit ca. 27 Jahren zum Höhepunkt, mit all den Verrücktheiten, die ich oben beschrieben habe. Viele können dem nicht stand halten und aus den Selbstmordgedanken werden Taten. Viele stürzen sich auch noch tiefer in ihre Drogenkarriere, damit sie von all dem nicht mehr so viel mitbekommen. Damit man mal abschalten kann. In ne andere Welt eintauchen. Man für den Moment des Rausches ein anderer ist. Losgelöst, von der Leere und der Angst.
Der Ursprung der Krankheit liegt zum Teil in der Genetik und entwickelt sich in der frühen Kindheit aus. Das passiert oft durch ein aggressives Elternhaus, ein passives Elternhaus ohne Strukturen und Liebe, aber auch durch zu viel Struktur. Eben immer dann, wenn die Anlage in der Genetik vorzufinden ist und dann durch irgendeinen Grund nicht die Möglichkeit bestand, dass sich die Persönlichkeit voll entwickelt. Leider prägt sich das so stark im Gehirn ein, dass man bis heute keine Heilungsmöglichkeit für diese Krankheit gefunden hat. In den Therapien lernt man lediglich damit zu leben und vielleicht werden die Symptome etwas schwächer mit der Zeit. Klingt nicht so befriedigend, finde ich. Vor allem wenn man da mitten drin steckt.
Bei mir war das so, dass die Symptome immer dann am stärksten ausgeprägt waren, wenn ich in einer engen Beziehung zu einem anderen Menschen stand. Erst wägte man ab zwischen gut und böse und wenn dann mal einer in der Rubrik „gut“ eingeordnete werden konnte, bekam dieser Mensch in meinen Augen eine Krone und gleichzeitig Flügel und Heiligenschein. Alles immer extrem. Schwarz oder weiß. Grauzonen nicht erkennbar. Dieser Schein hielt dann so lange an, bis ein „ Fehler“ gemacht wurde. Dann fiel aber auch alles gleichzeitig. Krone, Flügel und Schein. Ein Fehler konnte auch sein, dass mir jemand zu nahe kam. Angst vor Nähe und gleichzeitig Angst vor dem Verlassen werde. Paradoxe und etwas schwierige Kombi. Klingt verrückt und das ist es auch. Verrückt für das Umfeld und auch für den Betroffenen selbst. Verstehen tut´s keiner, aber die Schuld wird immer im Außen gesucht. Hat man den Schuldigen gefunden, wird mit tiefer Verachtung und Hass reagiert. Und das mit vollem Tunnelblick. Auch hier gibt es keine Grauzone.
Seit ich 15 Jahre alt war, hab ich mich pausenlos durch derartige Beziehungen geschlagen. Und leider kann man geschlagen hier wörtlich nehmen. Kennt ihr diese Ritzer? Ich sage das jetzt so abwertend, weil da leider so in der „normalen“ Welt drüber gesprochen wird. Finde ich persönlich nicht so witzig. Diese Menschen ritzen sich nicht weil es ihnen Spaß macht, sondern weil sie keinen anderen Ausweg finden. Manche verletzten sich um Dampf abzulassen, andere um sich zu spüren. Ihre Gefühle sind so abgekapselt, dass diese Menschen taub sind. Keine Gefühle gleich keine Schmerzen. Und der Schmerz ist leider ein ständiger Begleiter. Also entweder alles abstellen, oder ab und zu halt mal Dampf ablassen. Anders gehts das nicht!
Ich gehörte eher zur Kategorie Dampf ablassen. Tickende Zeitbombe passt ganz gut. Und man hat wirklich null Kontrolle darüber. Ein „Fehler“ und die Bombe platzt. Jahre lang hab ich das tagtäglich gelebt. Wutausbrüche, Krampfanfälle, Essstörungen, völlig gestörte Liebesbeziehungen, Angst, Leere, Alleinsein, Trauer, Hass, Scham, Selbstverletzung. Ich hab wirklich täglich nach Dingen gesucht um mich zu bestraften. Und auch nach Dingen gesucht, die mir das Gefühl geben, doch irgendwie die Kontrolle zu haben. Ich hatte Phasen, in denen ich sehr viel gegessen habe. Aber ausschließlich Dinge, die ich nicht mochte. Von denen es mir richtig schlecht wurde. Dann Abführmittel, weil ich mich geekelt hab vor mir selbst. Um mich wieder sauber zu fühlen. Die nächste Phase war dann einfach nichts mehr zu essen. Absolute Kontrolle. Sport im Übermaß. Am liebsten täglich und das mehrere Stunden. Den Körper so formen, wie ich das mochte. Die innerliche Trauer durch äußere Schönheit überdecken. In einer oberflächlichen Welt, klappt das auch ganz gut gut. Aber wehe da fängt einer an zu bohren.
Naja und mit 27 haben sie mich dann wirklich eingeliefert. Volleskalation!
Klar hatte ich schon mehrere Therapien hinter mir, aber das hat alles nichts gebracht. Ich war ja der Meinung, dass die anderen Schuld sind und vor allem auch komisch. Schließlich kam ich zu einem Borderlinespezialisten, der mir dann endgültig meinen Stempel und auch die Diagnose gab. Alle anderen Therapeuten hatte ich bisher ziemlich gut an der Nase herum geführt. So dass sie nie zu einem Ergebnis kamen, geschweige denn einen gescheiten Therapieansatz fanden. Irgendwann haben sie mich immer entlassen mit den Worten: „Ist ja auch irgendwie „normal“, dass sie so reagieren.“
Ja und wie gesagt war diese Diagnose ein Segen für mich, weil ich endlich wusste was mit mir los war.
Die nächste Therapie ging knapp zwei Jahre und zum ersten mal hatte ich das Gefühl, dass mir zumindest jemand eine Ahnung davon geben konnte, was ein Selbstwertgefühl ist. Und diese leise Ahnung genügte um die Therapie erneut abzubrechen und gleichzeitig auch all meine Zelte.

Zu diesem Zeitpunkt war ich 28 Jahre alt, mein Privatleben ein Scherbenhaufen. Der einzige rote Faden der Befriedigung zog sich durch meine fortlaufenden Erfolge im Berufsleben. Ich entwickelte einen Ehrgeiz und Neugierde, dass ich eine Ausbildung nach der nächsten absolvierte. Alle als Klassenbeste. Zwei Stipendien folgten und im Jahr 2008 wählte man mich in meiner Gemeinde sogar zum Mensch des Jahres im Bereich Ausbildung. Mit 24 Jahren führte ich mein eigenes Geschäft mit Angestellten und Azubis. Kaufte ein Haus. Doch lange hielt ich es immer nicht aus. Das Gefühl der Leere und Langeweile wurde stärker, sobald das High des Kicks schwächer wurde. Ein neues Ziel mit noch mehr Hürden musste her. Für den noch intensiveren Kick. Das längere High. Immer noch auf der Suche nach Anerkennung und Liebe. Irgendwann wird’s schon genug sein. Irgendwann sieht man mich. Ich muss mich nur noch ein klein wenig mehr bemühen. Noch ein bisschen besser sein. Ein wenig länger noch aushalten. Durchhalten. Nur noch kurz. Dann wird einer kommen und mich sehen und mir sagen, dass ich das gut gemacht habe…

Und in dieser letzten Therapie fand ich heraus, dass da was ist, was ich noch nicht kannte. Dass das gut ist und dass das da in mir drin ist. Ich konnte das fühlen. Ich wusste es. Aber mir war auch klar, dass ich mein altes Ich los lassen musste um mein neues Ich zu finden. Und da mich alles um mich herum an mein altes Ich erinnerte, packte ich meine Koffer, verließ diesen Ort. Ich ließ alles zurück. Die wenigen Freunde die ich noch hatte, meine Eltern, mein Haus, meine Besitztümer und investierte all mein Geld in eine neue Ausbildung in einer neuen Stadt.

Es ist wie alles wieder auf Null zu setzten und aus dem Nichts heraus alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Es brannte ein Feuer in mir herauszufinden, was da in mir drin ist. Ich war nun an dem Punkt angelangt, dass ich wusste, dass es keine Schuld gibt und dass es auch gar nicht darum geht. Ich wusste, dass es anders geht als ich es bisher getan hatte. Ich sah so viel Freude in den Menschen und ich wollte das auch für mich. Es gab nur die zwei Möglichkeiten. Sterben, oder es anders machen. Es zumindest ausprobieren. Ich hatte so viel erreicht und ich wusste, dass ich alles kann. Ich muss es nur wollen. Und ich brannte! Ich lebte. Erlebte. Fühlte. Sah. Wuchs.
Mit 33 erreichte ich die Spitze. Ich hatte mir meine Welt erschaffen. Ich lebte meinen Traum. Alles lief nach Plan. Ich hatte mal wieder aus dem Nichts heraus Alles geschaffen. Zwei Wohnungen, Geld, ein kreativer Job in der Medienbrache, Freiheit, Sex, viele Freunde, Ansehen, ich fühlte mich wohl in meinem Körper, die Angst war weniger. Eine Frage jedoch blieb ungeklärt. Wie fühlt es sich an, aufrichtig geliebt zu werden? Alles was mir zur Vollendung fehlte war die Liebe eines anderen zu spüren. Naiv aufrichtig und ehrlich. Ich wünschte mir nichts sehnlicher als eine Familie. Mutter zu werden. Männer kamen und gingen, aber Keiner blieb. Ich konnte tun was ich wollte. Ich hab mich bemüht, es gelassen, war die Coole, die Fürsorgliche, die Abhängige, die Selbstständige, die Dumme, die Taffe… Suchte mir Männer jeglicher Altersklassen, mit den unterschiedlichsten Berufen. Vom arbeitslosen Schauspieler bis hin zum Arzt. Keiner blieb. Keiner liebte. Aber ich liebte und mein Herz wurde gebrochen. Immer und immer wieder. Und immer wieder stand ich auf. Mit diesem Feuer in mir, das zu finden, was da in mir drin steckt. Was zu mir passt. Was zu mir gehört. Was ich bin.
Meine Gabe ist es Energien zu spüren. Ich konnte das immer sehr gut nutzen, um Menschen schnell in dieses schwarz-weiß Muster einzuordnen, damit mir bloß keiner zu nahe kommt und was schlimmes anrichten kann. Ein Selbstschutz, verursacht durch diese Krankheit. Hypersensibilität. Ich verstehe sehr schnell worum es hier geht und was ich tun muss. Ein grandioses Überlebenstool. Feinfühligkeit. Aufmerksamkeit. Intuition. Mein ganzes Wesen ist davon betroffen. Man ist schnell gereizt, man spürt Schmerzen intensiver, man versteht, ist kreativ, reagiert, ist schnell getroffen, ist offen, fühlt mit, empfindet tiefe Freude und Glück, sieht die Kleinigkeiten, sieht das Leid, spürt die Kraft, nutzt die Chance.
Und dann lief mir dieser Mann zum zweiten mal über den Weg. Wir kannten uns von einem Job in LA. Er, Model, Tänzer, Photograph, Choreograph, war da zuständig für die Choreo der Models, die ich für die Show schminkte. Viel zu krass der Typ. Aber irgendwie nett.
Zwei oder drei Jahre später kreuzten sich unsere Wege erneut. Diesmal aber privat. Ich verstand erst gar nicht was er von mir wollte. Nach 6 Monaten Katz und Maus Spiel landeten wir in der Kiste begannen eine Affäre. Ich war so inspiriert von seiner Energie. Dieser Mann ist nicht von dieser Welt sag ich euch. Sein Energiefeld ist so groß wie ein Auto und hat die Kraft eines Orkans. Ich war jedes mal völlig durcheinander nach einem Treffen. Aber das war gut, denn so konnte ich mich immer wieder neu sortierten und fand Dinge, die ich längst vergessen hatte, oder noch nie entdeckt. Ich wurde noch aufmerksamer, noch bewusster.
Ich war nie gläubig oder spirituell. Meine Eltern zwangen mich zwar in die Kirche zu gehen, aber das bewirkte eher das Gegenteil. Ich verstand einfach nicht, wie man an etwas glauben kann, wofür es keinerlei Beweise gibt. Aber irgendwie war ich doch immer neugierig genug mich hin und wieder damit auseinander zu setzen.

 

Als ich 18 war, war ich mit dem Peter zusammen. Und der Peter hatte einen spirituellen Papa. Den Dieter. Der ist mir richtig auf die Nerven gegangen. Ist mit uns in den Wald gefahren und hat uns Hinkelsteine gezeigt. Ich sagte immer nur:“ Nein Dieter, ich fühle das nicht!“ Und dann hat er sich zum Reiki Meister ausbilden lassen. „Toll Dieter“ ,hab ich gesagt. Und er hat so lange nicht aufgegeben, bis ich mich vor ihn auf den Boden setzte, er hinter mir auf dem Sofa, im Schneidersitz, fummelt da irgendwas mit seinen Händen in der Luft rum, Peter gegenüber auf dem Sofa, krümmt sich vor Lachen, ich etwas genervt, der Dieter voll konzentriert, faselt irgendwas von wegen einer Öffnung am Kopf, Kronenchakra, Energieblockaden, die er jetzt löst, es soll warm werden am Kopf und dann fließt die Energie durch den Kopf in die Brust, in die Arme, Hände, Fingerspitzen, zurück durch die Arme in die Brust, durch den Bauch in die Beine und aus den Füßen wieder raus… „is klar, mach einfach“, hab ich gesagt. Und dann hielt er die Hände über meinen Kopf. Berührte mich nicht und es wurde nicht warm. Es wurde heiß. Es kribbelte in meinem Kopf, in meiner Brust und die Energie floss durch meine Arme in meine Hände und zurück in die Brust. Hinunter in meinen Bauch. Und in meinen Beinen angelangt, hob ich vom Boden ab, spürte meinen Körper nur noch als einen Fluss von Energie. Das war so unglaublich, dass ich es nie für möglich gehalten hätte. Der Peter lachte noch immer, aber ich war still. Der Dieter schenkte mir an diesem Tag den ersten Grad im Reiki. Ich verstand das nicht. Aber was ich wusste war, dass es diese Energie gibt und dass sie fließt und somit Teil von mir ist und ich somit Teil dieser Energie bin. Und das konnte mir niemand mehr nehmen. Und ich verstand den Unterschied zwischen Wissen und Glauben.

 

Jetzt lief das schon ne ganze Weile zwischen uns und ich war kurz davor mein Herz zu verschenken. Aber ich war vorsichtig geworden. Diese Krankheit kann auch ganz schön kalt machen. Sicher fühlte ich mich nicht aber herausgefordert und bereit dafür, den nächsten Schritt zu gehen. Ich war wie verzaubert von ihm und irgend etwas in mir schien sich dadurch zu bewegen. Meine Krankheit hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt ganz gut unter Kontrolle. Ich war lange in keiner festen Bindung mehr und somit relativ symptomfrei. Die Angst, dass es wieder ausbrechen könnte war sehr groß und ich beschloss mit ihm darüber zu sprechen, bevor es zu spät war für mich.  Mit zu spät meine ich, dass die Krankheit wieder seinen vollen Umfang annimmt. Man kann sich das so vorstellen, dass es da einen Schalter gibt. Wenn er sich umlegt gibt es kein zurück mehr. Also erst mal nicht so schnell. Und man hat nicht wirklich die Kontrolle darüber wann er sich umlegt. Das sucht man sich nämlich nicht aus, sondern es passiert, ohne dass man es vorher merkt. Ist er umgelegt, ist es zu spät. Und genau das hab ich versucht ihm zu sagen und er blockte völlig ab. Ich sei nicht krank oder gestört und ich könnte das alles selbst entscheiden. Dass es keine Heilung gibt, wollte er mir auch nicht glauben. Noch nicht einmal, dass es diese Krankheit gibt. Ich wurde richtig wütend und fühlte mich nicht ernst genommen und dann ist das passiert, was immer passierte. Als die Frage aufkam, ob wir nun fest zusammen sind oder nicht, war seine Antwort, er könne das nicht sagen. Auch nicht ob er Gefühle hat und wenn, ob die ausreichen. Genau diese Sätze hörte ich seit 7 Jahren ununterbrochen. Ich war fassungslos. Wir trafen uns nun seit mehr als 6 Monaten. Ich pendelte beruflich zwischen Köln und Berlin und er war europaweit unterwegs. Lebte in Luxemburg. Und trotzdem sahen wir uns so oft es ging. Er flog von seinen Jobs meist direkt zu mir, statt nach Hause. Ich besuchte ihn in Luxemburg. Es fühlte sich echt an und aufregend. Umso enttäuschter war ich als ich dann wieder einmal „abgewiesen“ wurde. Ich hatte Angst deswegen die Kontrolle zu verlieren und suchte mir einen Therapeuten. Ich wollte mit ihm zusammen eine Lösung finden auf die Frage, warum mich keiner liebt. Alle zwei Wochen Dienstag hatte ich einen Termin bei Herrn Degen. Ich dachte wirklich er könne mir helfen. Nach ein paar Wochen merkte ich aber, dass er mir weder helfen kann, noch mich im Ansatz versteht. Es ging ja nicht in erster Linie um dieses Borderline Problem. Das hatte ich ja bis dato immer noch ganz gut im Griff. Es ging vielmehr darum, diese Frage zu klären. Mir war durchaus bewusst, dass ich selbst und mein Verhalten das Problem waren, aber ich konnte es nicht greifen. Herr Degen leider auch nicht. Ich bin trotzdem hin gelaufen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
In der Zwischenzeit hatte ich diese „Beziehung“, die keine war, beendet. Ich wollte das nicht mehr. Wir stritten uns nur noch und machten uns gegenseitig Vorwürfe. Ich wollte eine Antwort und er fühlte sich unter Druck gesetzt.
Was mir aber nicht aus dem Kopf ging, waren ein paar Sätze, die er immer wieder zu mir sagte. Diese Sätze waren wie Magie. Sie verzauberten mich und stärkten das Feuer der Neugierde in mir. Er sagte, dass er mir von Herzen wünscht, dass ich mir selbst einmal so vertrauen kann, wie er das tut und dass ich mich so sehen kann, wie er mich sieht seit der ersten Sekunde. Und weil ich ständig fragte, was ich für ihn bin, sagte er, dass es klüger wäre mir die Frage zu stellen wer ich für mich bin. Das war so echt, dass ich nicht aufhören konnte darüber nachzudenken. Ich fand keine Antwort und Herr Degen auch nicht. Ich begann alles aufzuschreiben was mir als Antwort für die Frage: „Wer bin ich?“ einfiel. Ich kümmerte mich um mein Selbstwertgefühl. Las ein Buch nach dem anderen zum Thema Liebe.
Herr Degen sagte, ich sollte anfangen mir Grenzen zu setzen und sie zu verteidigen. Und ein gesunder Egoismus würde auch nicht schaden. Jetzt hatte ich mir aber diese Grenzenfreiheit so hart erarbeitet und Egoismus hörte sich auch nicht gut für mich an. Und was ist schon gesund. Das konnte ICH nun wirklich nicht beurteilen. Diese beiden Dinge beschäftigten mich dann auch noch zusätzlich. Und dann kam mir noch folgender Satz zu Ohren: „Du bist das, wonach du suchst.“ Das lies mich nicht mehr los. Stapelweise schrieb ich Dinge nieder. Ich rollte meine komplette Vergangenheit auf. Las Bücher über Schamanismus und versuchte mich in Seelenreisen. Ich heilte mein inneres Kind. Suchte nach meinen Krafttieren. Ließ mich ein auf jedes Gefühl und fing an, einfach nur zu beobachten ohne zu werten. Ich machte mir die Situation zwischen meinen Eltern und mir nochmal deutlich und wusste, dass ich verziehen hatte. Ich liebte mich, ich war zufrieden mit allem, aber es war mir nicht genug. Ich wollte geliebt werden. Und zwar von jemandem den ich auch liebte. Ich wollte eine Familie haben und zwar eine, in der Liebe und Harmonie fließt. Das war es, wonach ich mich aufrichtig sehnte. Die Frage warum das nicht klappte, zermürbte mich schließlich.
Der nächsten Depression immer näher rückend, rief ich einen sehr guten Freund an. Wir hatten uns länger nicht gesehen, weil wir beide beruflich sehr eingespannt waren. Es tat immer gut mit ihm zu sprechen und Zeit mit ihm zu verbringen. Wir verabredeten uns für den kommenden Sonntag und ich konnte es kaum abwarten. Ich dachte Zusammen könnten wir der Sache auf den Grund gehen. Der Michi hatte zu dem Zeitpunkt auch keine Freundin, wollte aber gerne Eine. Und auch in meinem Freundeskreis gab es sooo Viele, die ein ähnliches Problem hatten. Alle Anfang 30 und Single. Geteiltes Leid ist halbes Leid und so philosophierten wir stundenlang über Gott und die Welt an diesem sonnigen Frühlingstag. Es tat gut, auch mal den Fokus zu wechseln und als Michi sich gerade verabschieden wollte, kam mir eine Idee.
Was, wenn wir die ganze Zeit über nen Denkfehler hatten. „Du bist das, wonach du suchst.“
„Wonach suchst du?“ fragte ich ihn, während er seine Jacke anzog. Und er antwortete: „Nach einer Beziehung. Ich möchte eine Freundin haben. Wonach suchst du?“ Und ich sagte: „Nach einer Familie. Ich möchte Mutter werden.“
Okay. Du bist das wonach du suchst!
Ich bin meine Freundin. Ich bin meine Familie, bin meine Mutter. Klingt sehr komisch. Da stimmte was nicht!
Und ich fragte ihn, ob er denn jemals eine solche Beziehung gesehen oder erlebt hätte, wie er sie sich wünscht. Und er sagte nein. Und ich fragte mich, ob ich jemals eine solche Beziehung sah, wie ich mir sie wünschte. Und meine Antwort war nein.
Du bist das wonach du suchst!
Du bist ein Hirngespinst, eine Wunschvorstellung, ein Traum.
Klingt auch nicht gerade befriedigend.
„Okay“, sagte ich, „ich glaube diesem Satz. Er spricht die Wahrheit, also muss da ein Fehler in unserer Denkweise sein.“
Du bist das wonach du suchst!
Ich sagte, lass uns anders an die Sache heran gehen. Lass es ein Gefühl werden, wonach du suchst.
Wie fühlt sie sich an, diese Beziehung nach der du dich sehnst? Wie fühlst du dich dabei. Und er antwortete: „ Ich fühle mich gut. Ich bin glücklich und zufrieden. Ich fühle mich geliebt und akzeptiert. Ich fühle mich vollständig. Angekommen. Es ist wie mein zu Hause.“
Und ich sagte: „Für mich ist es Glück. Die Frauen, die Mutter sind, sagen, Leben zur Welt zu bringen, sei das Schönste, was eine Frau erleben kann.
Und ich fragte ihn, ob es für ihn okay sei, diese Gefühle zu sammeln unter dem Begriff „größtes Glück“? Und er sagte ja. „Das fühlt sich gut an.“
Und ich sagte, was wenn dieses Gefühl immer da ist, das größte Glück. In uns. Wir sind nur zu blind, es zu sehen. Wir machen uns kleiner als wir es sind und suchen das, was uns erfüllt im Außen. Aber nichts kann uns jemals füllen, wenn wir nicht sehen, dass wir längst gefüllt sind mit all dem, was wir uns wünschen, wonach wir uns sehnen. Aus Habgier und Oberflächlichkeit sind wir nicht mehr in der Lage unsere Schönheit wahrzunehmen. Wir sind permanent mit dem Außen beschäftigt und je mehr wir besitzen, desto mehr überlagert es unseren wahren Kern.
Dann aber stand er auf und ging Richtung Tür. „Sorry, ich kann nicht mehr folgen. Mein Kopf platzt. Die Idee fühlt sich aber gut an. Ich werde das sacken lassen. Lass uns morgen nochmals sprechen.“
Wir verabschiedeten uns und ich setzte mich zurück zu meiner Tasse Tee an meinen Tisch und wurde still.
Still um zu fühlen was dieses Glück bedeutet.
Du bist das wonach du suchst. Du bist das Glück.

 

„Ich bin das Glück.“

 

Ich schloss meine Augen und ließ alles los. Alles. Ich wollte wissen, was da ist, wenn nichts mehr da ist.
Und dann spürte ich ein heftiges Kribbeln in meinem Gesäß und Unterbauch. Mein Fokus wanderte dort hin. Es war wunderbar und es bewegte sich nach oben. Es war das Glück. Mir schossen die Tränen in die Augen. Das war so überwältigend und als es meine Kehle erreichte, blieb die Energie plötzlich stecken. „Ich bin Gott“. …  Im gleichen Moment schoss ein Gedanke auf: „Ich bin Gott??? Okay, egal was hier gerade passiert, hör damit auf. Die sperren dich jetzt endgültig weg. Ich bin Gott, das ist absurd.“ Mit diesem Gedanken drückte ich die Energie zurück in meinen Unterbauch. Das durfte einfach nicht sein! … Und da war sie wieder, diese Leere, diese Unvollständigkeit, die ich eine Sekunde zuvor dabei war vollständig zu füllen. Mit Glück. Und ich dachte mir, scheiß drauf, wenn das ich bin, dann lasse ich mich sein. Und die Energie rollte sich wie eine Schlange erneut nach oben auf und schoss durch diese Öffnung an meinem Kopf, von der der Dieter mir erzählt hatte. Es war das größte Glück, was mich erfüllte. Es war so viel, dass ich überquoll. Ich wusste kaum wohin damit. Es war genug für mich und für alle. Und ich wusste, dass ich das bin, dass ich Gott bin, dass Gott alles ist und alles ist Gott. Und ich spürte diese tiefe Verbindung zu dem, was ist und immer war. Zu dem, was kommt und was wird. Zum Ursprung und zum Ende. Und ich wusste das bin ich. Alles und Nichts. Die höchste Frequenz, die es gibt, aus der alles heraus entsteht. Die Stille. Das was ist. Ohne Raum und ohne Zeit. In allem was ist. Unendlich groß und gleichzeitig nicht existent. Das was Leben schenk und Leben nimmt. Das Leben selbst. Und ich liebte mich wie nie zuvor. Und ich liebte alles, wie nie zuvor. Mit dem wissen was ist. Mit dem wissen was die Wahrheit ist. In Einheit mit dem Ursprung des Seins und des Seins selbst.
„Sei still und wisse, ich bin Gott“ Der klügste Satz, den ich jemals im Leben gehört habe. Ein Mantra. Die Wahrheit.
Dieser Zustand hielt 5 Tage an. Ich war wie in Trance. Bin drei Tage nicht vor die Tür, weil ich so damit beschäftigt war meinen Körper zu lieben. Ich schämte mich für das, was ich mir all die Jahre angetan hatte und ich bat um Vergebung. Und ich vergab mir und ich liebte mich. Dankbarkeit floss durch jede Zelle meines Körpers und erfüllte sie mit Glück. Ich wusste, dass all das nur für mich ist. Um es zu erleben. Ein einziges Mal. Und trotz all dieser Magie gibt es für diesen Moment nur diese einzige Chance. Nutze sie. Liebe sie. Sei Dankbar. Verzeihe. Bitte um Vergebung. Du bist ein Geschenk. All das ist dein Geschenk.
Ich fiel immer wieder in eine tiefe Meditation. Ich konnte kaum 100 Meter laufen, ohne mich hinzusetzten und die Augen zu schließen. Ich fühlte alles um mich herum. Jede Vibration. Ich wurde Eins mit der Situation. Das war so heftig, dass es mir fast Angst machte durchzudrehen. Es war, als hätte ich LSD und Ecstasy gleichzeitig genommen.
Ich versuchte eine kleine Runde zu spazieren. Es war kaum möglich. Die Tränen liefen ununterbrochen. Vor Glück. Ich dachte ich platze jeden Moment. Ich wollte dieses Glück weiter schenken und damit Erlösung. Augen öffnen, für die Schönheit der Schöpfung, die in jedem steckt. Es war plötzlich alles so einfach und klar. Wo komme ich her. Wo gehe ich hin. Was ist der Sinn des Lebens. All das waren keine Fragen mehr. Ich wusste es einfach plötzlich. Ich konnte Träume deuten, Probleme lösen. Ich konnte es sehen.
Es zog mich ständig zurück in die Stille, wo ich Eins wurde mit meiner Umgebung. Ich musste mich setzen und die Augen schließe um nicht noch mehr eindrücke einzufangen. Ich spürte die träge Energie einer Mauer, an der ich vorbei lief. Ich berührte die Mauer mit meiner Hand und meine Hand schmolz in diese Mauer. Es dauerte Stunden an jedem Ort bis ich mich lösen konnte. Bis ich all diese Informationen aufgesogen hatte.
Plötzlich ploppten Sätze aus der Bibel auf und ich begann zu begreifen. Früher hatte ich mich gegen dieses Buch gesträubt. Ich hasste, das was darin stand. Wie kann man an solch einen Mist glauben? Was soll da kommen wenn ich tot bin? Bitte nichts mehr. Danke, das hier reicht mir schon als Bestrafung. Und dann soll ich an einen Gott glauben, der mir sagt, was richtig und falsch ist. „Was für ne absurde Scheiße. Ihr könnt mich mal.“ Das waren meine Gedanken zur Bibel und zum Thema Religion.
Doch plötzlich begann ich zu verstehen. Es war als hätte man die Wörter vertauscht und alles machte plötzlich Sinn. Ich fing an diesen Jesus zu mögen, weil ich seine Liebe spürte. Ich wurde Eins mit seinen Worten. Eins mit Gott.
Ich begann zu predigen. Und ich begann zu forschen, was das ist, was mich nicht mehr los lässt. Und ich begann langsam zu begreifen, dass ich am Ziel angelangt war. Es ist das, wonach alles strebt. Es ist das wovon die großen Gurus sprechen. Es ist das was uns alle vereint. Die Wahrheit. Und ich wusste es gibt kein zurück mehr.
Nach 5 Tagen in tiefer Trance wachte ich auf. Für einen kurzen Moment dachte ich, ich hätte alles wieder vergessen und ich hatte Angst und wurde unsicher. Aber dann spürte ich, dass ich noch immer da bin und dass das nie ein Ende haben wird. Und dass ich vollständig bin und mich immer wieder daran erinnern kann, wenn ich die Augen schließe und mich zurückziehe in meinen Ursprung. Die Stille. In der Stille liegt alles verborgen. Es ist da. Für immer und in aller Ewigkeit. In der Stille liegt die Kraft. Die Kraft alles zu schaffen. Und das Größte was ich geschafft hatte, war diese Krankheit los zu werden. Sie ist weg. Nichts davon ist übrig geblieben.

Ich konnte diesen nächsten Dienstag nicht abwarten. Musste mir jetzt ganz sorgfältig überlegen, wie ich das jetzt um Himmels willen Herrn Degen erklären kann, ohne dass der mich mit Zwangsjacke abholen lässt. Und dann hatte ich eine Idee. Und es war Dienstag ich ich saß wie alle zwei Wochen Dienstag in diesem Rattanessel und Herr Degen schlug seinen Notizblock auf und wollte wissen, wie es mir heute geht. „Sehr gut“, hab ich gesagt. Und das freute Herrn Degen und er wollte wissen wieso. Ich holte tief Luft und sagte: „Wissen sie Herr Degen, alle meine Fragen sind beantwortet und somit alle meine Probleme gelöst.“ Das machte Herrn Degen jetzt stutzig. Damit hatte er nicht gerechnet. Und er fragte, ob ich ihm das etwas genauer erklären könnte und ich sagte ja. „Wissen sie Herr Degen, ich habe den Unterscheid zwischen Egoismus und Selbstliebe verstanden und das Herr Degen ist der Schlüssel zum Glück.“ Das wollte er jetzt natürlich auch genauer wissen und ich fing an ihm die Geschichte in einer leicht abgespeckten Version zu erzählen, weil ich ja noch ein wenig Respekt vor dieser Zwangsjackennummer hatte. Herr Degen schrieb an diesem Tag so viel in seinen Notizblock wie nie zuvor. Ich weiß nicht so recht, ob er mir das glaubte und was er davon hielt. Ich schlug vor unsere Zusammenarbeit hiermit heute zu beenden, weil ich den Platz gerne frei machen wollen würde. Es ist ja nicht so einfach einen Therapieplatz zu finden. „Naja“, sagte er, er würde mich schon gerne noch einmal in zwei Wochen sehen, um zu schauen, ob das jetzt so bleibt mit dem glücklich sein. Ich fand das eine schlaue Idee und bin dann zwei Wochen später noch einmal zu ihm hin. Mit dem gleichen Glück. Ja und das war dann auch das Ende meiner Therapie. Geheilt!
Das ist jetzt knapp drei Jahre her. Meistens vergesse ich, dass ich das mal hatte. Es fühlt sich an, als sei das ein früheres Leben gewesen. Komisch irgendwie. Und dann bin ich so stolz auf mich und liebe mich dafür, dass ich so stark war und immer an mich geglaubt hab. Dass ich alles schaffen kann, was ich will. Egal was ist, egal was die anderen sagen und egal was war. Das was ich möchte ist entscheidend für das was kommt und niemand außer mir selbst hat einen Einfluss darauf. Ich bin so stark, wie ich es zulasse und auch mal schwach, wenn ich das will. Und es ist gut so. Gut so wie es ist und gut so wie es war. Und ich freue mich auf das was kommt und sage Danke dafür.

 

Liebt euch frei,

MsPolly

 

 

 

Vegan versus Fleischfresser. Du bist was du isst.

 

Hallo ihr lieben Leser. Heute mal ein ganz anderes Thema: Ernährung.

Wie ich da jetzt darauf komme? Naja, ich würde sagen, dass Ernährung auch sehr viel mit Liebe zu tun hat und auch mit Freiheit. Warum, das erzähle ich euch jetzt...
Ich hatte nun also mit stolzen 11 Jahren während einer Klassenfahrt entschieden nichts mehr zu essen was ein Gesicht hatte. Vegetarier essen weder Fleisch noch Fisch und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Für mich war plötzlich klar, dass es keinen Sinn macht ein Lebewesen zu töten, um es aus Genuss zu essen. Einfach mal jemanden um die Ecke bringen, weil er schmeckt. Nö, darauf hatte ich keine Lust mehr. Meine Eltern fanden das ziemlich mies, konnten aber nichts dagegen tun. Ich hab das eiskalt durchgezogen und zwar die nächsten 19 Jahre. Ich habe regelmäßig mein Blut testen lassen und bis auf einen immer wiederkehrenden Eisenmangel, schien alles super. Viele Frauen leiden an Eisenmangel und für mich war klar, dass das nicht durch meine Ernährung bedingt war. Nach diesen 19 Jahren entschloss ich mich, komplett auf tierische Produkte zu verzichten und wurde vegan. Ich stellte nicht nur meine Ernährung erneut um, ich lebte vegan. Versuchte, wo ich nur konnte auf alle tierischen Produkte und Erzeugnisse zu verzichten. Kein Fleisch, kein Fisch, keine Eier, keine Milch, kein Leder, Honig, kein Bienenwachs etc… Anfangs fühlte ich mich leicht wie ein Schmetterling. Wirklich beflügelt und klarer denn je. Und nein, es fehlte mir an nichts. Ich hatte nie das Gefühl was ersetzen zu müssen, oder mir gar etwas verkneifen zu müssen. Ich lebte vegan aus tiefer Überzeugung. Aus einer Herzensangelegenheit heraus. Kein unnötiges Leid zuführen. Wenn man sich bewusst mit Ernährung auseinander setzt, weiß man, wie in der Theorie was zu tun ist. Ich hab das förmlich studiert. Was braucht der Körper, wieviel davon, wofür, wie funktioniert das, wo stecken diese Nährstoffe drin und wie kombiniere ich sie am besten. Ich wurde zum Lexikon der Nährstoffgruppen, Kalorien und Superfoods. Eben alles was man wissen muss um sich ausgewogen, frisch und gesund vegan zu ernähren. Ich supplementierte Vitamin B12 und ab und zu auch Eisen, weil das nach wie vor ein Problem darstellte. Zwei Jahre lang mit dieser Ernährung hätte ich gefühlt Bäume ausreißen können. Man denkt ja, dass man auch erst mal an Gewicht verliert, aber nö, bei mir war das umgekehrt. Ich treibe sehr viel Sport und achte darauf, genug Eiweiße zu bekommen, also aß ich Tofu. Ich liebe Tofu! Mein Körper aber fand das etwas zu viel des Guten. Tofu, Sojamilch, Sojajoghurt, Sojaquark und was es da noch alles so gibt. Als ich vegan wurde, war der Hype darum noch nicht so groß wie jetzt und es gab deutlich weniger Alternativen zu Soja als jetzt. Ich wurde also immer mehr und wunderte mich. Hatte keinen blassen Schimmer davon, wie das passieren konnte. Ich bewegte mich genauso viel wie zuvor und ließ alle tierischen Produkte weg. Komisch! Wie gesagt verlieren die meisten Menschen erst mal an Gewicht, weil sie mit der Ernährungsumstellung damit anfangen, sich mit dem Thema überhaupt intensiver zu beschäftigen. Sie essen somit viel bewusster und ausgewogner und verlieren dadurch natürlich überschüssiges Fettgewebe… Ich ernährte mich zuvor als Vegetarier aber auch schon sehr ausgewogen, weil das Thema Ernährung und Gesundheit für mich immer eine große Rolle spielten und ich wusste was zu tun ist um meinen Körper fit zu halten. Dann unterhielt ich mich zufällig bei nem Job mit einer Frauenärztin, die mir erklärte, dass das mit dem Sojakonsum so ne Sache sei, weil ein übermäßiger Konsum den Östrogenspiegel im Körper beeinflusst. Östrogen ist ein Hormon und Hormone regulieren wichtige Körperfunktionen, wie zum Beispiel auch unseren Stoffwechsel und die Talgproduktion. Ich nahm nicht nur an Gewicht zu, meine Haare wurden schneller fettig, ich hatte unreine Haut und meine Regel veränderte sich". Krass", dachte ich. Also strich ich erst mal wieder alle Sojaprodukte von meiner Ernährungsliste. Und zack purzelten die Kilos, meine Haut wurde wieder zart wie Babypopo und meine Regel verursachte mir etwas weniger Stress. Ich hab Soja dann irgendwann wieder in mein Leben gelassen, aber in Maßen.

Nach zwei Jahren dann schlichen sich nach und nach gesundheitliche Probleme ein. Ich muss dazu sagen, dass ich sehr viel gearbeitet habe und ich mich generell ausgelaugt fühlte. Müde, erschöpft, kraftlos, antriebslos, es kam Konzentrationsschwäche dazu, meine Augen wurden schlechter, meine Schleimhäute trocken, ich nahm nach und nach wieder an Gewicht zu, konnte immer schlechter schlafen bis hin zu extremen Schlafstörungen, was zur Folge hatte, dass ich super gereizt war, ständig am heulen war, weil mir alles zu viel wurde. Ich hab in jeder freien Minute versucht irgendwie diesen Schlafmangel auszugleichen. Strich nach und nach immer mehr meiner Freizeitaktivitäten, um einfach nur zu schlafen. Ich war trotzdem immer müde. Und dann kam dieser Schwindel. Meine Güte, das macht einen wahnsinnig. Kreislaufkollaps! Gut, dann bin ich doch mal zum Arzt gegangen, um das abchecken zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt lebte ich ca. 4-5 Jahre vegan. War der vollen Überzeugung, dass ich zu viel arbeite und ich alle diese Symptome hatte, weil ich einfach völlig überarbeitet bin. Das stimmte auch, aber meine Blutwerte sagten auch noch was anderes. Ein Test wie viele Vitamine und Mineralstoffe sich in deinem Blut befinden, zahlt leider keine Kasse und ist auch nicht im großen Blutbild enthalten. 350€ kostete mich ein Test und ich brauchte mehrere davon. Plus überteuerte Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke. Ich lag am Ende bei ca. 1200€. Warum? Mein Blut war quasi leer. Kein Vitamin B12, kein Magnesium, kein Jod, kein Vitamin D3, kein Eisen, kein Omega3. Eben alles, was der Körper bracht um Energie zu erzeigen, zu verstoffwechseln, zu schlafen, sich zu erholen. Selbst die trockenen Augen und das verminderte Sehvermögen war durch diesen extremen Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen verursacht. Nasenbluten, weil meine Schleimhäute völlig ausgetrocknet waren. Aber am schlimmsten war dieser Schlafmangel. Das macht einen echt fertig!

Natürlich hab ich mich erst mal dagegen gewehrt, meine Ernährung umzustellen. Ich wollte es nicht wahr haben, dass mein Körper mit einer veganen Ernährung einfach nicht mehr funktioniert und krank wird. Wie kann das sein? Ich wusste alles und aß alles in den richtigen Maßen und in der richtigen Verbindung. Meine Ärztin sagte, jeder Köper funktioniert anders, ist anders aufgebaut und braucht somit unterschiedlich viel von unterschiedlichen Nährstoffen. Mir fehlen offensichtlich ein paar Enzyme, die man benötigt um sich all diese Nährstoffe aus Pflanzen heraus zu filtern. Das musste ich dann wohl irgendwann akzeptieren und habe also erst einmal versucht den Mangel mit Nahrungsergänzungsmittel auszugleichen. Keine Chance!!! Dann begann ich langsam ab und zu Fisch zu essen, weil mir meine Augenärztin irgendwann heftig auf´s Dach gestiegen ist und meinte, ich könne mir ernsthaft meine Augen ruinieren, wenn ich nicht langsam diesen Omega3 Mangel in den Griff bekäme. Aber auch mit Fisch war das Problem nicht gelöst. Als ich zum ersten mal mit einem Stück Fleisch aus dem Bioladen nach hause kam um es mir zuzubereiten, saß ich gekrümmt vor Mitleid in meiner Küche auf dem Boden und heulte erst mal 20 Minuten. Ich wollte das nicht essen. Ich hab zum ersten mal aus Liebe und Respekt ein Gebet vorm essen gesprochen. Ich war so dankbar für das, was da nun auf meinem Teller lag, damit es mich mit all den Nährstoffen versorgt, die ich brauche. Nicht weil es mir einfach nur schmeckt, sondern wegen meiner Gesundheit Willen.
Zwei Jahre hat es gedauert, bis sich mein Körper erholte hatte. Das war richtig schlimm!

Mittlerweile esse ich seit zwei Jahren wieder regelmäßig Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte von Ziegen oder Schafen. Alles in Maßen und mit vollem Bewusstsein und tiefer Dankbarkeit. Ich bin noch bewusster geworden, was Ernährung angeht. Nicht nur der Nährstoffe wegen. Es ist eben alles ein Kreislauf und davor habe ich sehr großen Respekt.

Was ich nun mit all dem sagen möchte ist, seit Achtsam mit euch, eurem Körper und eurer Gesundheit. Jeder Mensch ist anders und jeder Körper hat andere Bedürfnisse um gesund zu sein. Denn nur darum geht es. Gesundheit ist das wichtigste was wir haben.

Ich kenne viele Menschen, die sich super gesund vegan ernähren und das seit 10 Jahren oder mehr. Ihnen fehlt es an nichts. Aber nicht jeder Körper kann das handeln. Die einen brauchen Fleisch und für die anderen ist es vielleicht ungesund Fleisch zu essen und Milchprodukte zu konsumieren. Andere kommen super klar wenn sie ab und an mal ein wenig Fisch essen.
Bitte verurteilt niemanden. Lasst euch selbst und jedem anderen die Freiheit selbst zu erkennen, was gut für einen ist. Wir sind so unterschiedlich und individuell. In allem was uns ausmacht. Eben auch unserer Art uns zu ernähren. Seit Achtsam mit euch. Bewusst. Respektvoll, euch gegenüber und auch dem, was da auf euren Tellern liegt. Ernährung ist so wichtig! Du bist was du isst. Bleibt gesund.

 

Liebt euch frei,
MsPolly

 

 

Die goldene Mitte

 

 

Seit Tagen kann ich nicht schlafen. Diese Reise wirkt auf mich ein. Und zwar rücksichtslos. Ich bin losgezogen um endlich Ruhe zu finden, stattdessen fährt meine Gefühlswelt und vor allem mein Denker Tag für Tag Achterbahn. Es ist ein Mix aus allen Gefühlen, die man sich vorstellen kann, aber in ständigem Wechsel und das mit rasender Geschwindigkeit. Ich komme da nicht mehr hinterher. Ich kann euch nicht sagen wie viele Pläne es schon gab und jeder einzelne wurde zerschlagen. Entweder von mir selbst oder von den Umständen, die sich ergaben. Im positiven, wie auch im negativen. Wahrscheinlich ist es wie bei allem. Man sollte den Mittelweg gehen. Die Balance finden zwischen „Ach, ich lasse mich treiben.“ und „Ich verfolge einen strikten Plan“. Wie schon erwähnt, es kommt immer anders als man denkt. Wenn man in solch einer Situation an seinen Plänen fest hält, hat man ein echtes Problem. Man sollte sich genau in diesen Momenten einfach fallen lassen, treiben lassen und bereit sein, auch mal durch die Ungewissheit, die sich vielleicht gerade einfach nur beschissen anfühlt und einem richtig Angst macht, zu gehen und sie bewusst zu leben. In diesen Momenten kann man Quantensprünge erleben. Man wächst über sich hinaus und wird stärker denn je. Umgekehrt denke ich, sollte man trotz aller Freiheit nach der man sich sehnt, auch nicht sein Ziel vor Augen verlieren. Wer sich ziellos treiben lässt, verliert sich schnell selbst in der grenzenlosen Freiheit und genau diese Freiheit wird dann zum Gefängnis.
Ich treffe so viele unterschiedliche Menschen jeden Tag. Vom Standarttourist bis hin zu Hippies, Zigeunern und verlorenen Seelen. Die einen verrennen sich in ihren Plänen und sind nicht bereit auch mal nach rechts und links zu schauen und die anderen haben jegliche Motivation verloren. Ich für mich weiß noch nicht so recht wo ich mich da einordnen soll. Statt in dieser beschriebenen Mitte zu schwimmen, springe ich tagtäglich vom einen Extrem ins andere. Dies zu beobachten ist mein Lernprozess. Ich will alles einmal gefühlt haben um zu wissen, was meine Mitte ist. Ohne Angst zu haben, auch mal von dieser Mitte abzutriften und konzentriert und fokussiert zu planen um sich dann wieder wild treiben zu lassen und vielleicht alle Pläne wieder zu zerschlagen.
Leute, nehmt alles mit was ihr an Erfahrungen kriegen könnt. Erlebt und reflektiert. Urteilt nicht. Fühlt und lernt daraus. Erkennt eure Mitte. Überschreitet eure Grenzen. Wachst hoch hinaus. Tut dies in Liebe und Respekt. Zu euch und zu eurem Umfeld. Nehmt euch die Zeit, die ihr braucht. Seid auch mal in Stille mit euch alleine. Teilt , was ihr zu teilen habt und seid auch bereit in Dankbarkeit Dinge von außen anzunehmen. Im ständigen Fluss. Mit der Mitte als Ziel und der Liebe als treibende Kraft.

„Man bereut am Ende immer nur das, was man nicht getan hat!“

 

Liebt euch frei,
MsPolly

 

 

Regeln

 

 

Nun gut, ein jeder kennt diese Regel:
1. Es kommt immer anders,
2. als man denkt.

 

Und ja, wenn man sich Hals über Kopf in was hinein stürzt wovon man nicht die leiseste Ahnung hat, sich voll und ganz der Ungewissheit hingibt und naiv darauf vertraut, dass alles gut wird, dann sollte man sich nicht wundern, wenn besagte Regel zuschlägt und einen voll erwischt.

Ich bin nun seit 5 Wochen unterwegs. Hab meine Wohnung gekündigt, alles aufgegeben, alles hinter mir gelassen und lebe jetzt in diesem Bus. Wie lange ich das schon vor hatte. Es war auch wirklich überfällig. Kennt ihr das, wenn man etwas im Kopf schon 1000 mal durchgespielt hat, so dass es sich anfühlt es wäre es bereits passiert und real. Naja, so ging es mir mit der Idee, meine Zelte abzubrechen, Deutschland zu verlassen und mein Popöchen richtig Sonne zu bringen. Und zwar dauerhaft. Wer träumt nicht davon jeden Morgen die Augen zu öffnen und aufs Meer zu blicken. Die Natur zu genießen. Die Freiheit zu leben.
Ich hab also quasi alles vorbereitet. Gedanklich schon seit drei Jahren unterwegs. Den Bus vor der Tür stehen. Behördenkram erledigt. Alles gekündigt und verkauft, was nicht mehr gebraucht wird. Die Route für die ersten Monate stand und der Plan war es zunächst einmal Europa zu erkunden. Freunde besuchen und nebenbei ein Plätzchen suchen, wo man sich eventuell in der Zukunft niederlässt. Nen Job in Portugal klar gemacht. Die Vorfreude und Aufregung auf das alles war so groß, dass ich manchmal nicht mehr wusste wohin mit all diesen Glücksgefühlen. Und dann 5 Wochen vor dem Start platze Regel Nr.1 in mein Leben: „Es kommt immer anders.“ Ich lernte einen Mann kennen. Gut, diejenigen unter euch, die jetzt schon seit einer Weile diesen Blog hier verfolgen, denken sich jetzt, okay das ist nix neues. Und es war in der Tat auch nur einer von vielen. Doch dieser Mann schien als sei er nicht nur Schokoladeneis oder Vanilleeis, sondern ein prall gefüllter Tutti Frutti Eisbecher mit all meinen Vorlieben plus ich kann auch zwischendurch mal Pommes mit Majo. Jetzt war da ja eh schon dieses unbeschreibliche Gefühl von Glück und Freiheit und dieser Mann weckte in mir die Abenteuerlust. Ich schwebte in einer Blase, Gefüllt von Adrenalin, Freiheit, Liebe und Glück. Wie sagt man so schön? Für jedes Töpfchen gibt es ein Deckelchen und ich wusste, dass das mein Deckel ist. Nicht nur, dass er auch auf der Reise ist, wir teilten auch alle Gedanken zum Thema Leben, Liebe, Sexualität und wie wir uns unsere Zukunft vorstellen. Das war so perfekt, dass ich es nicht glauben konnte. Manchmal wachte ich morgens auf und wusste nicht, ob ich noch träume und ob das alles Wirklichkeit ist. Wir lernten uns in Deutschland kennen und er machte sich schon ein paar Wochen vor mir auf den Weg nach Portugal, wo sein Bus stand, in dem er lebt. Er wartete dort auf mich. Die Tage vergingen und die Sehnsucht wurde stärker. Er plante und plante und gefühlt war unser Leben und unsere gemeinsame Zukunft bis auf den letzten Tag verplant und ich liebte es. Er sagte er sei kein ungeduldiger Mensch, aber so langsam sollte ich bei ihm aufschlagen, weil er sonst nicht wüsste was passiert. Und so ließ ich mich verleiten von diesem Glücksgefühl, sagte all meinen Freunden ab, ließ Europa Europa sein und fuhr in nur drei Tagen zu ihm nach Portugal. Wir liebten uns, er sah mir tief in die Augen und fragte: „Bist du meine Frau?“ Und ich sagte ja, mein Mann. Das war so abgedreht alles. Ich hatte ein Dauergrinsen im Gesicht, so dass sich meine Wangen fast verkrampfen. Die Zeit die wir miteinander hatten war magisch. Ich versuche seither Worte dafür zu finden, aber es gibt sie nicht. Nichts was dieses Gefühl annähernd beschreiben könnte. Ich schwebte, getragen von Freiheit und Liebe. Es war mehr als ich es mir jemals hätte erträumen können. Perfekter, als das was ich als perfekt kannte. Ich genoss jede Sekunde und jede Sekunde war gefüllt von Dankbarkeit und Liebe.
Und dann kam Regel Nr.2 und riss mir den Boden unter den Füßen weg: „…, als man denkt.“ Dieser Mann, mein Mann, der alles für mich war, mein neues Leben, mein Rückzugsort, meine Basis für das was kommen sollte, dem ich mein volles Vertrauen schenkte, setzte sich in seinem Bus mit den Worten:“ Ich fahre Richtung Norden surfen.“ und war weg! Einfach so, aus dem Nichts. Ich wusste weder, ob wir uns wieder sehen, noch, wo genau der Norden mit den Wellen ist. Auch das Gefühl in diesem Moment ist nicht zu beschreiben. Ich war so verzweifelt und traurig, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu weinen. Ein paar Tage liefen mir die Tränen über meine Wangen. Es war auch kein Sonnenaufgang am Meer zu sehen. Es war bewölkt und kalt. Aus der Freiheit wurde Einsamkeit. Ich war wie gelähmt. Dachte schon wieder, dass das alles nur ein Traum ist. Aber diesmal war es ein absolutere Alptraum. Ich war so durcheinander, dass ich nicht mehr wusste, was ich will, was mir gut tut, und was ich tun soll. Dann sagte ich auch den Job ab, den ich schon so lange im Voraus zugesagt hatte und auf den ich mich tierisch freute…Wir hatten nicht gesprochen und ich hatte so viel zu sagen, also schreib ich ihm all meine Gedanken und Gefühle. Das schaffte mir etwas Erleichterung.
Nach 5Tagen dann, kam er zurück. Er sagte, dass das alles nicht cool war von ihm und dass so etwas nie wieder passieren wird. Er wolle das mit uns und er wolle all seine Kraft und Energie für dieses „Wir“ nutzen. Und schon wieder war ich völlig überrumpelt. Wusste nicht wohin mit meinen Gefühlen. Ich wusste nicht, ob ich jetzt wieder glücklich bin und wie ich mich verhalten sollte. Ich hatte Angst! Angst ist ein Gewühl, das ich nicht kenne. Ich bin zu neugierig, naiv und offen dafür ängstlich zu sein. Aber jetzt hatte ich Angst! Und was für welche. Die nächsten Tage waren die Hölle auf Erden. Er war wie ausgewechselt. Er berührte mich nicht mehr, sprach sehr wenig und war offensichtlich genervt von meiner Anwesenheit. Es war ein einziger Krampf. Genau das was ich niemals wollte!
Und dann bin ich gefahren. Einfach weg! Weit weg! Und wieder versuchte ich meine Gefühle und Gedanken zu greifen. Herauszufinden, was ich will und mich wieder darauf zu konzentrieren. Schwierig! Ständig dachte ich, komm schon, gib dir nen Ruck! Du lebst das Leben, das du immer wolltest und jetzt sitzt du hier traurig und alleine am Strand?!? Ich verurteilte mich dafür und fühlte mich schlecht. Aber Leute ich sage euch, egal wie hart es einen trifft, versucht den Fokus auf die schönen Dinge zu lenken. Egal was. Das was euch beflügelt. Sei es ein Schmetterling, der Himmel, ein Duft, Musik, eine Begegnung, oder einfach nur die Stille. Seht die Schönheit auch in den Kleinigkeiten und hört auf zu vergleichen, zu beurteilen und nutzt das Jetzt. Tut was für euch! Für eure Gesundheit, für euren Körper, für euer Wohlbefinden.
Gerade haben wir uns zusammen gerauft und wenn ich das richtig deute, sind wir jetzt sowas wie Freunde. Ich bin ihm nicht böse. Wie könnte ich auch. Er trägt das Päckchen, das er tragen will und der Inhalt des Päckchens bestimmt wie er sein Leben lebt. Es ist die freie Entscheidung eines Jeden selbst, wie er lebt, wie er liebt und wie er sein Glück findet. Es ist so spannend und aufregend zu sehen, wie unterschiedlich Menschen funktionieren. Es ist eine bunte Vielfalt an allem. Charakterzügen, Merkwürdigkeiten und Liebenswürdigkeiten. Jeder ist anders, obwohl wir doch alle so gleich sind. Und ich weiß, auch der abgebrühteste Pirat, sehnst sich in der Tiefe seines Herzen nach Liebe. Liebe zu empfangen und anzunehmen, aber auch sein Herz zu öffnen, um sie zu verschenken.

 

Liebt euch frei,
MsPolly

 

 

 

Die erfüllte Beziehung

 

 

Was ist die Grundvoraussetzung ein zusammen Leben mit einem anderen Menschen einzugehen? Warum wollen wir uns binden? Ich glaube die Sehnsucht nach Zweisamkeit ist ein Grundbedürfnis wie Essen und Schlafen. Es ist eben nur etwas komplizierter. Manche Menschen kommen zusammen eben rein um nur diesem Bedürfnis nachzugehen. Bevor man alleine da steht, ist man dann lieber mit jemandem zusammen, der vielleicht nicht richtig passt. Viele haben Angst und verstecken sich regelrecht, hinter dieser Zweisamkeit, vor sich selbst. Wie findet man nun heraus, ob das was wir da tun echt ist, oder eben bloß Verstecken spielen?
Vor einiger Zeit hatte ich eine sehr intensive Begegnung mit einem Mann. Er war auf der Reise. War lange in Australien gewesen und wollte weiter nach Indien. Musste hier in Deutschland Behördenkram erledigen. Er hatte genau so wie ich eine ähnliche spirituelle Erfahrung erlebt und wir zogen uns dadurch wie zwei Magneten an. Waren sofort auf einer Welle und spielten uns in unseren Gesprächen ständig den Ball hin und her. Stiegen so zusammen immer tiefer in unsere Intuition und Wahrheit. Erklärten uns gegenseitig die Welt, öffneten unsere Herzen. Die Gedanken flossen frei, geleitet von der Echtheit. Unser Sex war super intensiv und schön. Das war so stimmig, dass ich ihn für diese Weile, die er in Deutschland war, bei mir in meiner kleinen ein Zimmer Bude hab wohnen lassen. Und so philosophierten wir Tag und Nacht über die Welt, das Sein, die Liebe, Magie und zwischenmenschliche Beziehungen. Bei einem entspannten Tee, sagte er, er hätte gerade ne Idee für den Schlüssel zu einer harmonischen Beziehung entdeckt. Ich war sehr neugierig, was er nun zu sagen hatte…
Wir sind ein Konstrukt aus Körper, Geist uns Seele und wenn wir zusammen kommen, dann sollten wir das auf allen Ebenen tun. Erst dann ist es echt und man kreiert ein wirkliches Wir. Ein echtes zusammen Kommen. Eins werden.
Was bedeutet das nun im Klartext?
Körperlich bedeutet es, dass man eine unglaublich starke sexuelle Anziehung spürt. Die Chemie stimmt zwischen zwei Menschen. Alle Sinne sind mit ihm Spiel. Man mag den Geruch des anderen, die Optik macht einen an, man will sich berühren, sich fühlen, sich schmecken. Sehnt sich nach der Nähe des anderen und dessen Berührung. Körperlich Eins zu werden.
Auf der geistigen Ebene sieht es so aus: Man sollte sich intellektuell auf Augenhöhe befinden. So, dass man sich gegenseitig bereichert. Zusammen wächst, an Größe gewinnt. Und dadurch auch zusammenwächst. Zusammen an Größe Gewinnt. Die Beziehung an Größe gewinnt. Und beide Individuen an sich Größe gewinnen, so dass es nie aufhört sich gegenseitig zu bereichern. Dazu gehört natürlich auch ein ähnlicher Lebensstil und ähnliche Interessen. Wenn es keine Schnittmengen gibt, ist es schwierig eine Beziehung aufrecht zu erhalten. Ich finde auch Kompromisse immer etwas schwierig. Jeder sollte das tun können was er möchte und sich nicht dazu verleiten lassen, etwas zu tun, nur um dem anderen zu gefallen, oder etwas Recht zu machen. Und schon sind wir auf der Seelenebene angelangt. Diese bezieht sich darauf sich in seinem vollen Umfang selbst zu lieben, sich zu kennen, zu akzeptieren und zu wissen was man will. Ist man mit sich selbst im Einklang, wirft einen so schnell nichts aus der Bahn. Man hat keine Erwartungen an andere, akzeptiert und toleriert. Und das wichtigste, man ist vor allem in der Lage aufrichtig und bedingungslos zu lieben. Liebe ist absolut frei. Hat keine Erwartung. Ist vollständig und braucht keine Bestätigung. Liebe fließt, wenn man sie lässt. Teilt man sie, verdoppelt sie sich.
Das Leben ist ein Geschenk. Dein Geschenk an dich selbst. Du hast alle Möglichkeiten und nur du kannst entscheiden, was passiert oder nicht passiert. Du bist dein eigener Gott in deinem eigenen Kosmos, der sich dein Leben nennt. Fürchte dich also vor nichts! Sieh es als Spielwiese voller Möglichkeiten. Voller Erfahrungen. Jede Beziehung die du eingehst als Spiegel deiner Selbst. Das was dich am meisten an deinem Gegenüber triggert, sind meist deine eigenen Triggerpunkte. Dinge, an denen du arbeiten kannst. Konzentriere dich nicht auf die Probleme, sondern finde Lösungen. Erweitere deine Komfortzone. Sei mutig. Sei offen. Schenke Liebe und nimm sie dankend an. Teile deine Gedanken, teile dein Glück. Sei eine Stütze, lass dich stützen und tragen. Schenke Vertrauen. Lieb dich frei!

 

Liebt euch frei,
MsPolly

 

 

 

Schmetterlinge im Bauch

 

Was ist dieses Kribbeln im Bauch, das sich anfühlt als würden da hunderte von Schmetterlingen umherflattern. Es ist das verknallt Sein. Bei mir sind diese Schmetterlinge nicht nur im Bauch. Ich weiß nicht genau wie sie das schaffen, aber sie flattern in meinem ganzen Körper umher. Von den Haarspitzen bis in meine Zehen. Jede Zelle vibriert vor Glück und Liebe. Wie wundervoll das ist, dass wir Menschen das empfinden können und dass es ein anderer Mensch in uns auslösen kann. Und wie spannend und aufregend es ist. Es ist plötzlich da. Man kann es nicht steuern, geschweige denn sich die Person aussuchen, die einen so um den Verstand bringt. Der Kopf geht an und ist viel zu laut, dann geht er wieder aus und der Glücksknopf wird eingeschaltet. Das ganze System spielt verrückt. Und alles nur wegen diesem wundervollen Menschen da gegenüber. Es ist eine Explosion von Gefühlen, wonach man fast süchtig wird.
Leute lasst dieses Gefühl zu! Nehmt es an, fühlt es, lebt es, liebt es und teilt es.

 

Ich wünsche euch eine wundervoll verknallte Woche.


Liebt euch frei,
MsPolly

 

 

Leichtigkeit

 

 

Die Welt da draußen ist so vollgepackt mit Geschenken für dich. Ein Wunder nach dem anderen. Eine große Spielwiese mit 1000 Überraschungen. Eine bunte Vielfalt an Möglichkeiten. Eine bunte Vielfalt an Wegen, die du gehen kannst. Vor und auch wieder zurück. Es gibt keine Grenzen.
Wenn du dein Leben als solches siehst, wirst du es tanzen. Du wirst lernen zu fliegen. Hürden werden zu Herausforderungen, die dir Motivation und Antrieb schenken. Probleme werden zu Lösungen. Du wirst leicht wie eine Feder und Eins mit deiner Umwelt.

Schließ mal deine Augen. Werde still. Richte deine Sinne nach innen.
Atme Lebensfreude ein und deine Sorgen aus. Atme neue Lebenskraft ein und deine Ängste aus. Atme Leichtigkeit ein und spüre, wie du mit jeder Ausatmung mehr vom Boden abhebst. Komm raus aus deinem Tunnel und mach dich bereit für den Weitblick und die Übersicht. Schenk dir ein Lächeln und atme Zuversicht und Vertrauen ein. Atme aus und lass los.

 

Liebt euch frei,
MsPolly

 

 

 

 

Luna

… „Weißt du warum Männer damals begannen Frauen zu unterdrücken? Weil sie Angst haben vor ihrer Sexualität.“ ,sagte er während wir uns liebten.
Wow!
Darüber musste ich jetzt erst einmal nachdenken. Dieser Satz hat so viel Kraft und macht leider auch sehr viel Sinn.
Männer haben offensichtlich mehr Angst beim Sex zu versagen, als wir Frauen. Wobei das für mich eh alles ziemlich unverständlich ist. Wir sind ja nicht bei nem Wettkampf. „Wer hält länger durch? Er oder ich?“ Es geht beim Liebe machen nicht ums Ego. Es geht ums Liebe machen. Und das geht nur, wenn man sich selbst akzeptiert und auch sein Gegenüber. Und zwar voll und ganz. Es geht ums Erkunden und nicht ums Beurteilen. Sich einlassen, öffnen, eintauchen. Das ist guter Sex! Und dabei ist es völlig egal, welche Form dein Geschlechtsteil hat. Hauptsache du hast eins.
Ich persönlich stehe schon sehr auf große Schwänze. Das hat wohl was mit meiner Vagina zu tun. Für mich fühlt sich das einfach besser an. So komplett ausgefüllt zu sein von ihm. Sein pralles Glied stimuliert beim Rein und Raus meinen G-und A-Punkt. Oder wenn er ihn einfach nur gegen meine feuchten Lippen drückt. Das macht mich extrem an. Ich lasse mich aber auch sehr gerne von kleineren Schwänzen überzeugen :-)
Ich kenne Frauen, die mögen es sogar lieber, wenn der Penis etwas kleiner ist. Weil sie sonst Schmerzen haben. Wir sind alle anders. Das das ist wundervoll. Es gibt so unendlich viel zu entdecken und jeder von uns trägt mit jeder Sekunde seines Lebens ein Teil fürs große ganze dazu bei.
Die Yogis sagen, die sexuelle Energie sei die stärkste Energie des Menschen. Eine transformierende Energie. Bitte habt keine Angst! Nutzt diese Energie. Sie befördert euch in die Glückseligkeit.
Und an alle verängstigten Männer da draußen. Liebt eure Frauen. Und liebt ihre Stärken. Liebt ihre Sinnlichkeit. Liebt ihre Schönheit. Liebt ihre sexuelle Kraft. Werdet Eins mit ihr in Hingabe zu ihr.

 

Liebt euch frei,
MsPolly

 

 

 

Es gibt viel zu tun und ich packe es an!

 

 

Wer kennt das nicht. Gähnende Langeweile, weil einfach nix passiert. Man tut und macht und hat trotzdem das Gefühl man bewegt sich keinen Meter von der Stelle. Das Hamsterradsyndrom nenn ich das jetzt einfach mal so frei raus. Und dann wie aus dem Nichts, kommt alles auf einmal. Man überschlägt sich regelrecht. Purzelt Hals über Kopf aus dem sich drehenden Hamsterrad raus und hat plötzlich wieder Boden unter den Füßen. Wie geht man das jetzt am besten an, ohne direkt gegen die Wand zu rennen? In der Ruhe liegt die Kraft. Schreib dir ne Liste und arbeite ein Thema nach dem anderen ab. Lass dich nicht hetzen. Meist sind die Dinge, die man mal eben schnell nebenher macht, nicht von langer Wertigkeit. Versuch alles mit voller Aufmerksamkeit zu tun und vor allem mit Liebe. Das ist verdammt gut für´s Karma und auch nachhaltig.
Lass deiner Kreativität freien lauf. Lass dich treiben im Fluss. Leicht wie eine Feder und vertraue in deine Intuition. Nicht´s kann dich mehr aufhalten, denn du bist das Ziel und das Ziel ist dein Weg.

 

Einen schönen Sonntag ihr Lieben :-)

 

 

Liebt euch frei,
MsPolly

 

 

 

 

Contentment

 

 

Kennt ihr das, wenn man sich einfach nur fehl am Platz fühlt? Der ganze Körper sträubt sich. Die Stimmung schwankt und von Tag zu Tag zieht es einen tiefer in einen Strudel der Unzufriedenheit. Ich kann das gerade ganz gut an mir beobachten.

Drei Monate lang war ich auf Reisen, um mir ein Bild davon zu machen, wie sich diese Freiheit von der alle sprechen anfühlt. Ich bin diese Reise alleine angetreten. Warum? Na weil sich wie immer keiner getraut hat mitzukommen. Vielleicht ist das der Preis der Freiheit. Die Kehrseite, die einem zeigt, dass man nicht alles auf einmal haben kann…Und schon hat das Ego einen wieder gepackt. Die Angst übernimmt das Ruder. Hörst du Angst! Ich lach dir ins Gesicht und sage Danke. Danke dafür, dass du mich tiefer in meine Aufmerksamkeit bringst. Und schon ist die Angst nicht mehr mein Feind, sondern mein Helfer. Tiefer zu gehen und mal nachzuschauen was dahinter steckt. Hinter dieser Angst und hinter diesem Wesen. Was übrig bleibt ist Liebe und Intuition. Beides zusammen führen dich immer ins Glück. Du musst nur loslassen und vertrauen.
Seit drei Jahren kann ich diesen innerlichen Kampf in mir beobachten. Ich will hier weg! Ich will diese Arbeit nicht mehr. Dieses Gefühl von Widerstand gegen diese Lebenssituation ist so stark, dass sie sich körperlich auswirkt. Ich bin antriebslos, unmotiviert, kraftlos, ja manchmal fühle ich mich wie gelähmt. Mein Immunsystem zeigt deutliche Schwachstellen. Ich bin ständig erkältet. Sogar mein Essverhalten fügt sich dieser Unzufriedenheit. Es fühlt sich ähnlich an wie Langeweile, obwohl genug zu tun wäre. Aber da man fehl am Platz ist, sind auch die meisten Dinge, die zu tun wären, einfach nicht das was man tun möchte. Es ist so wie Zeit absitzen und auf etwas besseres warten als das was jetzt ist. Aber eines ist klar. Wenn du selbst nichts änderst, wird sich auch deine Situation nicht ändern. Und manchmal muss man dafür einfach auch den Ort wechseln. Denn jeder  Ort bringt seine ganz eigene Energie mit sich. Nicht nur wegen der Menschen. Die Natur spielt auch eine große Rolle dabei. Und dann kommt da noch die eigene Energie mit ins Spiel. Deine Energie hat was mit deinem spirituellen Wachstum und Größe zu tun. Deiner inneren Einstellung zu dir und zu deiner Umwelt. Zu Gott. Santosha nennt man das im Yoga. Das zweite Glied der 5 Niyamas. Contentment. Innere Zufriedenheit. Innere Befriedigung. Genügsamkeit. Der Schlüssel zum Glück.
Diese Reise war eine Sache, die ich schon ne Weile vor mir her geschoben habe. Im Kopf war ich schon lange weg, doch mein Körper hängt hier noch so rum. Träge und erschöpft. Weil diese Energien für mich einfach nicht mehr passen. Ich habe mich unabhängig von meinem Umfeld entwickelt und habe eine andere Energiefrequenz angenommen. Und schon sind wir wieder bei der Quantenphysik. Gleich frequentierte Energien ziehen sich an und umgekehrt. Da ich aber noch einen Willen habe, der meine Masse davon abhalten kann sich zu bewegen, kann ich nicht immer so beschwingt in diesem Raum herumfliegen, wie das ein freies Teilchen tun würde. Jetzt ist die Frage was der Wille will und wer dahinter steckt. Angst oder Intuition. Das ist einfach herauszufinden. Mal die Augen schließen und hinein fühlen. Nicht denken, sondern beobachten. Was sind da für Gedanken. Welche Gefühle kommen hoch. Ist da noch Platz für die Liebe zu mir mir selbst?


Darf ich vorstellen?! In meinem Kampf stehen sich Gegenüber:


-ein Job, der mir Spaß macht und mich reich macht
-ein „geregeltes“ Leben
-Sicherheit
-Trägheit
-Langeweile

 

gegen:

 

-Freiheit
-Wachstum/Entwicklung
-Tiefgang
-Wahrheit  

-Abenteuer

-Ungewissheit


Ich habe mich nun ganz klar entschieden und kann für mich sagen, dass meine Zeit hier an diesem Ort abgelaufen ist! Ich werde mich meiner Intuition hingeben. Meine Komfortzone verlassen. Ich werde in Liebe zu mir selbst, meine Grenzen überschreiten um immer wieder hinter diese Angst zu blicken. Um immer wieder aufs neue Danke zu sagen. Für das was ist. Dass ich in der Lage bin die Situation zu beobachten und gleichzeitig mit ihr zu verschmelzen. Das Leben zu leben, statt abzuwarten, dass was passiert, in Angst dass was passiert. Contentment ist Freiheit. Freiheit ist Glück. Glück ist Dankbarkeit. Dankbarkeit ist Liebe.

Namasté

 

Liebt euch frei.
MsPolly

 

 

 

Karma

 

 

Abgefahren wie sich aus dem Nichts heraus schleichend alles verändern kann. Einfach so nebenbei, ohne dass man es merkt geschweige denn bewusst gesteuert hätte. Ich denke das ist eben mal wieder ein Beweis dafür, dass das Karma zu 100% funktioniert. Das bedeutet, dass egal ob wir bewusst oder unbewusst handeln, wir produzieren eine bestimmte Energiefrequenz, die wir ins Universum schicken. Gleiche Schwingungen ziehen sich an und so bekommen wir immer genau das zurück, was wir einmal selbst erschaffen haben. Das kann eine Situation sein, ein Gefühl, eine Handlung. Gleichzeitig dient uns dieses Wissen als Spiegel. Wenn ich also all das zurück bekomme, was ich einmal selbst erschaffen habe mittels meiner Gedanken, Gefühle, Emotionen, Handlungen und Worten, ist also alles um mich herum, mein ganzes Umfeld ein Spiegelbild von mir in meinem vollen Umfang. Okay, mal bitte kurz sacken lassen…
Ist nun alles um mich herum und damit meine ich wirklich alles!, von mir selbst erschaffen, dann besteht die Möglichkeit mir meine Welt so zu gestalten wie ich das gerne hätte. Wie? Indem man all das ausblendet was man nicht mag und den Fokus und seine Konzentration auf das richtet was man wirklich will. Und zwar aus tiefstem Herzen und voller Liebe und Glück. Man kann quasi alles haben. Materielle Dinge, Situationen, Gefühle. Nochmal. Produziere das was du möchtest selbst, in Form von Gedanken, Gefühlen, Worten und Taten. Tu dies mit all deiner Liebe zu dir und deinem Umfeld. Dann vertraust du in das Karma und musst nur noch abwarten bis deine Bestellung auf dem immer schnellsten und bestmöglichen Weg zu dir findet. Dir werden Situationen zugespielt, die du nutzen kannst deinem Ziel etwas näher zu kommen. Sei aufmerksam sie zu sehen und nutze sie. Du kannst vertrauen und dich tragen lassen durch dieses wunderbare Spiel des Lebens.
Es ist faszinierend zu beobachten wie dieses Gesetz wirkt und wie man daran wächst. Es ist ein Lernprozess und ein direkter Weg zu deiner Wahrheit. Du wirst dich von all dem Lösen was du nicht mehr brauchst und gehst den Weg in die Freiheit. Du erschaffst deinen Himmel auf Erden, dein Paradies voller Lebensfreude und Inspiration. Und du wirst dein Umfeld mit in diesen positiven Strudel von Energie ziehen. Alles wird sich zu deinen Gunsten wandeln, wenn du das möchtest. Und du wirst eine Inspiration für andere werden. Du bist so voller Glück, dass du genug hast um es zu teilen. Ohne Erwartungen und ohne Gegenleistung. Das fühlt sich so gut an, dass du nicht mehr damit aufhören möchtest und dich dieser Strudel von Energie und Hingabe in deine absolute Freiheit führt. Du wirst selbst dein Ego lieben und es hüten. Aus Dankbarkeit zum Leben. Weil alles ein Geschenk ist, von dir an dich selbst.
Namasté

 

Liebt euch frei.
MsPolly

 

 

 

 

Wunscherfüllung                             

 

 

Ich denke der Trick großartige Dinge zu tun, ist damit starten. Es also einfach tun. Den ersten Schritt wagen. Ohne wenn und aber. Erfüllt von dem tiefen Vertrauen in sich selbst und das Karma. Es wird kommen, es ist bereits da, du bist komplett erfüllt von dem Gedanken daran. Und dann lässt du los und gibst dich voll und ganz dem Vertrauen hin. Sag Danke und genieße den Prozess zu Erfahren. Und egal wie lange es dauert, es wird kommen. Zweifele nicht daran, denn das Universum kennt kein Nein.

 

Liebt euch frei.

MsPolly

 

 

 

ein neuer Tag

 

 

Wonach suchen wir eigentlich? Irgend etwas in uns animiert uns nach jeder Nacht dazu aufzuwachen und in einen neuen Tag zu starten. Und jeder dieser einzelnen Tage ist wie ein kleiner Lebenszyklus. Jeder Tag ist wie eine Wiedergeburt ins Leben. Das Wachbewusstsein kehrt in deinen Körper zurück und du hast erneut die Möglichkeit das Beste aus diesem neuen wundervollen Tag zu machen. Er gehört dir.
Lass alles los was gestern war und nutze den Tag als wäre es der letzte.

 

 

Liebt euch frei.
MsPolly

 

 

 

 

Liebeskummer

 

Liebeskummer ist die Hölle!

Alles dreht sich um diesen einen Menschen. Man macht sich selbst kleiner und stellt etwas im Außen über die eigene Vollkommenheit.  Man kann aber die Sonne nicht einfach so ausknipsen. Auch wenn sich die Wolken davor schieben, so leuchtet sie immer noch in ihrer vollen Pracht, nur kann man sie nicht sehen.
Ich will jetzt nicht sagen, dass es einfach wäre diese Wolken da vor dem Sichtfeld wegzuschieben. Und ich denke auch dass die Wolken sehr wichtig sind, weil sie Informationen und Antworten mit sich bringen, die uns weiter helfen. Man kann sie langsam vorbei ziehen lassen und in ihnen lesen, oder aber man lässt ein heftiges Gewitter zu. Im ersten Moment kann das sehr beängstigend sein und auch gefährlich. Egal wie, danach ist die Luft wieder rein, der Boden genährt und die Sonne lacht als wäre nie was gewesen.
Für mich ist das Leben ein stetiges Wachsen. Mein Körper verändert sich, mein Verstand macht jeden Tag neue Erfahrungen, meine Psyche heilt und somit wird dieses kleine Wesen mit dem ich mich identifiziere mit jedem Tag wichtiger für das große Ganze.
Ich will mein Leben erleben und nicht in Angst abwarten, bis es vorbei ist. Manchmal ist es schön sich in seine Komfortzone zurückzuziehen und einfach nur in den Wolken zu lesen. Aber ich liebe diese Gewitterstürme. Sie sind wie kleine Quantensprünge, die dich ins nächste Level befördern. Reiner und klarer als zuvor.
So ist das auch mit dem Liebeskummer. Wenn euch jemand weg stößt, sind das die Energien die sich abstoßen. Das passiert meist unbewusst. Gleiche Frequenzen ziehen sich dagegen an. Und Frequenzen ändern sich nunmal. Und gegen physikalische Gesetzte kann man auch nichts tun. Man kann versuchen die Frequenzen anzugleichen, was bedeuten würde man müsse sich verbiegen und verändern. Oder man nimmt die Situation als solche an, reflektiert und analysiert seine eigene Energiefrequenz. Dabei findet man sooo viele Antworten und es bieten sich wieder unendliche Möglichkeiten an, wie man weiter macht. Das schöne ist, es liegt an einem selbst und niemand kann einem da reinpfuschen. Außer man lässt es zu. Das ist aber auch eine selbst getroffene Entscheidung...

 

 

 

 

...Ich bin seit zwei Jahren immer wieder mit einem Mann zusammen. Ich habe ihm sehr schnell mein Herz geschenkt und es wurde sehr schnell gebrochen. Immer wieder hatten wir Kontakt und immer wieder war es perfekt bis zu dem Punkt an dem es ihm zu eng wurde. Ich verstand ihn nicht. Seine Erklärungen waren merkwürdig, aber ich akzeptierte ihn und respektierte seine Meinung. Bis das Spiel wieder von vorne los ging. Es war klar für mich, dass er keine feste Bindung mit mir eingehen wird und somit nannten wir das Kind "Freundschaft mit Benefits". Das war völlig okay und wir hatten wie immer eine sehr schöne Zeit. Dann wurde sogar die Freundschaft zu eng und wurde seinerseits „grundlos“ gekündigt. Ich wieder am Boden zertsört mit 8 Fragezeichen im Gesicht, fing an zu zweifeln. Erst an mir, dann an ihm, dann an uns… Ich fand keine Lösung… Erst als ich versuchte loszulassen und mich auf mich selbst konzentrierte kam der Quantensprung und somit die Antwort auf all die Fragen der letzten zwei Jahre.
Er spielte dieses Spielchen nicht nur mit mir, sondern auch noch mit einer anderen Frau. Das Gewitter war sehr heftig. Jetzt bin ich klarer denn je und hab ne Freundin gewonnen. Gleiche Energiefrequenzen ziehen nunmal an und in diesem Fall haben sich zwei Frauen angezogen, die den gleichen Mann lieben. Der Mann geht mit leeren Händen raus und die beiden Frauen mit Klarheit und den Taschen voller Liebe und Verständnis.
Ich wünsche ihm, dass das eine Lehre für ihn war und dass er endlich beginnt zu reflektieren, sich anzunehmen und seine eigene Sonne wahrzunehmen und zu nutzen. Denn die eigene Sonne ist die einzige die einen wirklich wärmt.
Was ist deine Geschichte? Was erzählen die Wolken? Wer soll dich erfüllen? Wen stellts du über deine Vollkommenheit?
Schreib mir gerne, vielleicht kann ich dir beim Wolkenlesen helfen.

 

Liebt euch frei.

MsPolly

 

 

 

 

 

Kommentare

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  • Ellie (Montag, 13. Mai 2019 21:12)

    Hallo,
    Jede paar Wochen setze ich mich an meinem laptop und schaue was es Neues bei ms. Polly gibt. Ich hatte einen Freund, und unsere Beziehung war wunderbar. Wir waren oft auf reise und haben unsere Leidenschaft für die Welt und den Weltmenschen geteilt. Irgendwann war es nich mehr das gleiche, der sex war langweilig, es war Winter - ich wollte andere lieben. Jetzt liebe ich ihn immernoch, ein Jahr später. Was ist dein Rat?

  • Michi (Mittwoch, 07. November 2018 11:47)

    Ich kann dich voll verstehen, zwar ist es bei mir eine andere, aber doch ähnliche Situation.
    Das schlimmste ist die Erkenntnis, dass man sich in einem Menschen so sehr getäuscht hat. Ich dachte ich kenne Ihn, sollte man nach 11 Jahren jedenfalls denken... aber scheinbar doch nicht.

Liebe

 

 

Was bedeutet Liebe? Ist das nicht für jeden Menschen anders? Ist dieses ganze Thema um Liebe und Beziehung nicht schon kompliziert genug? Warum muss man dabei auch noch frei sein? Gehört das zum coolen Hipsterlebn dazu oder ist das einfach nur veraltete Hippiescheiße?
Jeden Tag kann man da draußen alle Arten der Liebe beobachten. Super komplex diese Sache!
So komplex, dass ein jeder dafür geboren wurde sich mit seinem Thema zu beschäftigen. Und ich denke dass die meisten sogar daran scheitern. Nicht weil sie ihrer eigenen Sache nicht gewachsen sind, sondern weil sie ständig vergleichen, verurteilen und die Antworten im Außen suchen.
Von außen betrachtet gibt so viele Gründe eine Liebesbeziehung einzugehen, doch denke ich ist der glücklichste Grund die Liebe selbst. Die Liebe ist vollkommen und nicht auf der Suche. Die Liebe sagt Danke und genießt den Moment. Die Liebe nimmt an und verzeiht. Und die Liebe liebt.
Kommen zwei Menschen dagegen aus Unvollkommenheit zusammen, entsteht eine Abhängigkeit. Leider wird genau diese Abhängigkeit oftmals mit Liebe verwechselt. Es werden Kompromisse eingegangen und es entstehen Zwänge. Ich frage mich wo da noch Platz ist für die Liebe ist. Vielleicht sollte man Glück auch nicht mit Freude verwechseln. Und das Sein nicht mit der Lebenssituation. Stell dir vor du wachst auf und hast dein Leben bloß geträumt. Du bist ganz alleine. Nichts von dem was dir wichtig erschien ist Wirklichkeit. Was bleibt dann übrig? Die Angst, oder die Liebe?

 

Liebt euch frei.

MsPolly

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Vögeln - Philosophie und Sex

 

 

Letzte Woche hab ich mich in nen Vortrag gesetzt zum Thema „ Vögeln - Philosophie und Sex“.
Ich bin mit einer großen Vorfreude dort hin geradelt. Leider war meine Erwartungshaltung etwas zu hoch und ich wurde ziemlich enttäuscht. Die Damen und Herren kamen irgendwie nicht richtig auf den Punkt. Ich hatte auch das Gefühl, dass sie gehemmt waren über das Thema des Vortrags zu sprechen, weil immer gekichert wurde wenn ein ansatzweise sexuelles Wort fiel. Es wurde mehr das Thema „Liebe“ angesprochen, wobei man auch da nicht auf den Punkt kam und nur um den heißen Brei geredet hat. Beim Thema Polygamie wurde dann von der Herrenseite sofort abgeblockt und behauptet es sei egal wie man es dreht und wendet, es bleibe ein „Fremdgehen“. Puh! … Es war recht anstrengend da ruhig sitzen zu bleiben und nicht wie in der Schule aufzuzeigen, wild umherzuschnipsen um dann unaufgefordert in den Raum zu brüllen. Ich hab die ganze Zeit nervös mit meinem Fuß gewippt.
Dann sprach man über die Sexualität der 15 - 25 Jährigen und das was da behauptet wurde hat mich echt geschockt! Es wurde behauptet, die Jugend sei prüde und würde sich in Richtung Asexualität entwickeln. Mann und Frau im Jugendalter hätten keine Lust auf Sex. „Ob man das jetzt wirklich machen müsste“. Der Trend ginge in Richtung künstliche Befruchtung! What!!!????!!!! Das hab ich ja noch nie gehört und ich muss sagen das beschäftigt mich jetzt wirklich schon seit einigen Tagen, dieses Thema. Wie kann das passieren??! Ist das wirklich so? Was denkt ihr darüber? Stimmt das? Ist das Bullshit? Kann mich jemand aus der besagten Altersgruppe aufklären?! Bitte!
Mein Geschreibe hier scheint für die Nachwelt wichtiger zu sein als ich dachte. Und zum Glück bin ich nicht die Einzige.
Ann-Marlene Henning ist Sexologin, Therapeutin, schreibt Bücher und es gibt sie im Fernsehen zu sehen. Hier der link zu ihrer Facebook Seite:
www.facebook.com/dochnoch
Meine Freundin Lisa hat mir auch nen ziemlich coolen link geschickt heute morgen. Lohnt sich:
https://www.vice.com/de/article/ich-habe-mir-beim-vulva-watching-fremde-pussys-angesehen?utm_source=vicefbde&utm_medium=link

Und wie weit ich schon gekommen bin, mir diverse Vulven anzuschauen, könnt ihr auch bald lesen :-)

 

 

Liebt euch frei.
MsPolly

 

 

 

 

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Tantra

 

 

 

Was genau ist eigentlich dieses Tantra? Und wie funktioniert es?

 

Ich hab mal gehört es gibt weißes und rotes Tantra. Das weiße ist ohne Anfassen und das rote mit. Ich bin super neugierig!

 

Über Tinder fand ich nen Typen, der sich ganz gut mit dem Thema auskannte. Wir telefonierten und er schickte mir ein paar Infos und auch Videos über Tantra Massagen. Das ist der Link zur Seite: https://www.redhottouch.com/            
Beim Tantra baut sich die sexuelle Spannung ganz langsam und bewusst auf. Dein Höhepunkt wird sehr viel Intensiver und länger. Männer versuchen sogar beim Orgasmus das Abspritzen zurückzuhalten, wodurch sie auch in den Genuss des multiplen Orgasmus kommen können. Gute Sache, ich will mehr davon!
Mit meiner vorletzten Liebelei konnte ich ein bisschen rum probieren, was Tantra angeht. Ich glaube das geht nicht mit jedem. Man muss sich komplett öffnen und da sein. Wir mochten uns sehr und die sexuelle Spannung zwischen uns war enorm. Manchmal saßen wir einfach nur da, nackt und schauten uns Minuten lang an. Das Gefühl, wenn die Chemie zwischen zwei Menschen so harmoniert, dass einen alles an dem anderen geil macht. Der Körperbau, die Art sich zu bewegen, die Haut, der Geruch, die Stimme, die Blicke und die Energie die fließt.
Du sitzt da und schaust den anderen an. Ihr blickt euch in die Augen. Du spürst die Wärme des anderen. Es ist ein ganz langsames herantasten. Energien fließen lassen, ohne euch anzufassen. Energien wahrnehmen und sich annähern. Der Atem wird ganz bewusst und gleichmäßig. Der Moment ist einzigartig und intensiv.
Eine Hand berührt die Brust des anderen. Der Herzschlag ist ruhig und entspannt. Ein Kribbeln schießt durch deinen Körper. Jede Zelle vibriert und ist lebendig. Die sexuelle Spannung steigt und wenn er dann zum ersten mal zärtlich seine Hand auf deine Vulva legt fühlt sich das schon an wie eine kleine Explosion. Er drückt seine Hand leicht gegen deinen Venushügel, seine Fingerspitzen berühren deine feuchten Schamlippen und mit seinem Handballen stimuliert er mit ganz kleinen sanften Bewegungen deine Klitoris.
Seine Fingerspitzen tippen immer wieder leicht gegen deine Vulva. Mit Daumen und Zeigefinger massiert er zärtlich deine äußeren Schamlippen. Du sagst ihm mit welchem Druck du es magst.
Warmes Kokosnussöl ist super zum massieren der Genitalien. Es riecht angenehm, schmeckt gut und wirkt sich positiv auf deine vaginale Flora aus.
Ich liebe es wenn er dann mit seinem Mittelfinger immer wieder von oben nach unten über meine Klitoris streicht. Ganz ohne Druck. Er schiebt den Finger bis zu meiner Öffnung zwischen meine inneren Schamlippen und hält kurz inne.
Die Klitoris ist sehr ähnlich aufgebaut wie ein Penis. Sie hat eine Vorhaut, einen Kopf, einen Schaft und eine Wurzel. Es ist sehr erregend wenn er deinen Schaft massiert. Er hält ihn zischen Zeige und Mittelfinger und stimuliert ihn mit kleinen kreisenden Bewegungen. Auch hier sagst du ihm mit welchem Druck er das tun soll. Ich mag es lieber mit ganz wenig Druck, so dass die Klitoris auch nur ganz leicht indirekt stimuliert wird.
Dann tippt er immer wieder mit seinem Zeigefinger gegen deinen Klitoris Kopf. So sanft oder fest wie du es magst. Mit jeder Berührung schießt die sexuelle Energie durch deinen Körper.
Dann legt er seine Hand wieder flach auf deine Vulva und schiebt langsam seinen Mittelfinger in die Öffnung deiner Vagina.
Mit der Handinnenfläche nach oben schiebt er jetzt einen oder mehrere Finger gegen deine Vaginadecke. Es gibt eine raue Stelle, die man fühlen kann. Ein paar Zentimeter hinter der Öffnung. Das ist der G-Punkt. Ein wenig tiefer ist eine zweite raue Stelle, der A-Punkt. Diese beiden Punkte zu stimulieren ist sehr erregend. Man kann auch von A zu G massieren, so stimuliert man die ganze Vaginadecke, was auch sehr erregend ist.
Einen sehr intensiven Orgasmus kann man erleben, wenn er deinen G-Punkt, A-Punkt und gleichzeitig deine Klitoris stimuliert. Dazu muss er deinen Körper wirklich gut kennen und aufmerksam sein. Nehmt euch die Zeit und seid einfühlsam. Es muss auch nicht alles sofort passieren und klappen. Jeder Körper ist anders und jeder Moment ist anders. Wichtig ist, dass ihr da seid und die Grenzen des anderen respektiert. Die Energie wird fließen! Probiert es aus und habt Spaß :-)

 

 

Liebt euch frei.
MsPolly

 

 

 

 

 

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Freiheit

 

 

 

Freie Liebe. Was bedeutet das eigentlich?
Nun, in der Theorie ist das ganz einfach. Löse dich von allen Dingen und nimm den jetzigen Moment an wie er ist. Gib dem Moment keine Wertung. Er ist weder gut noch schlecht. Er ist. Wenn du das akzeptierst und dich nicht dagegen wehrst ist das der erste Schritt in die Freiheit. Und ich setze noch einen drauf. Sei dankbar für das was ist und das aufrichtig und aus tiefstem Herzen. Dann fließt Liebe, freie Liebe.


Setzen wir das in die Praxis um, ist das gar nicht so einfach und wir benötigen eine große Portion Disziplin und Aufmerksamkeit. Allein das ist schon eine Herausforderung.
Was heißt Aufmerksamkeit? Den Moment bewusst erleben! In den meisten Momenten widmen wir unsere Aufmerksamkeit unseren Gedanken. Diese kreisen meist um die Vergangenheit oder die Zukunft. Dann entstehen Ängste, weil vielleicht was blödes passiert ist und man fürchtet es könnte wieder passieren oder man wertet den Moment als gut oder schlecht, weil man vergleicht. Dabei ist jeder Moment einzigartig und kann nur genau jetzt erlebt werden. Ist man in dem Moment unbewusst, verpasst man sein Leben in dem Moment. Man ist in Gedanken verstrickt um Dinge, die schon längst vergangen sind oder um Dinge, die noch gar nicht passiert sind und Verschwendet daran seine Energie. Man investiert seine Energie in Illusionen. Wenn man sich das mal genau überlegt ist das ganz schön verrückt.

Du sitzt behütet in deinem warmen zu Hause, satt und in Wohlstand und deine Gedanken kreisen umher. Deine Gedanken sind nicht mehr als Illusionen, die du selbst produzierst. Und dann sitzt du da in deiner selbst produzierten Illusion im Kopf und ärgerst dich. Dabei ist jetzt alles wunderbar. Du sitzt in deinem warmen zu Hause, satt und in Wohlstand und wenn du deine Gedankenillusion nicht hättest, dann würdest du diesen wunderbaren Moment erleben und schätzen können. Und das liegt in deiner Hand. Du kannst dich bewusst entscheiden.
Dieses Beispiel kann man auf alle Momente des Lebens übertragen. Manchmal ist es einfacher und manchmal braucht man sehr viel Disziplin, sich nicht in Gedankenkonstrukten zu verlieren.
Empfindest du den Moment als schön, wirst du den Teufel tun und dich selbst mit Gedanken ablenken. Zum Beispiel wenn du bei nem grandiosen Konzert bist und du die Musik feierst. Du lebst diesen Moment und wünschst dir, dass die Zeit stehen bleibt, weil dieser Moment pures Glück ist. Das Gefühl, das du dann erleben darfst ist freie Liebe.
Empfindest du den Moment als nicht so schön, ist es schwieriger klar zu bleiben und dich nicht in Gedanken zu verlieren. Du hast ne Verabredung auf die du dich sehr freust und wirst vergessen. Die Gedanken kreisen dann meistens um Ängste, Wut, Ärger, oder bewerten den Moment. Dann wehrst du dich gegen diesen Moment und fühlst dich schlecht.
Jetzt rudern wir wieder an den Anfang dieses Moments zurück. Der Moment fühlt sich also doof an, du wurdest vergessen. Anstatt ihn zu werten und Schlüsse zu ziehen, nehmen wir ihn jetzt dankend an und haken ihn als Erfahrung, die wir so nur ein einziges mal erleben dürfen ab und freuen uns in diesem Fall über die Zeit die wir jetzt haben um was schönes zu tun, statt uns zu ärgern. Dann wirst du dich nicht schlecht fühlen, sondern empfindest Dankbarkeit für den Moment und so fließt die Liebe wieder frei und in ihrer vollen Kraft.
Einige von euch werden jetzt denken, diese Polly hat nen Knall. Und einige werden sich auch jetzt in diesem Moment wehren und in Abwehr gehen. Und genau jetzt ist der perfekte Zeitpunkt es mal auszuprobieren. Es kostet nix und es kann dir nur besser gehen ;-)
Das schönste Gefühl ist Liebe die frei fließt. Gönn sie dir jeden Moment deines Lebens. Und gönn sie auch deinem Gegenüber, frei und mit vollem Bewusstsein.
Freie Liebe hat also nicht nur was mit Sexualität zu tun, sondern mit jedem Moment und mit jeder Situation in unserem Leben. Jede Begegnung und jedes Erlebnis ist eine perfekte Übung im Jetzt zu sein, denn nur jetzt kann die Liebe fließen. Und es fängt mit dir an. Liebe dich selbst in jedem Moment. Du bist wundervoll so wie du bist. Unvergleichbar und einzigartig schön. Und das nicht nur gestern oder nächste Woche, sondern jetzt!
Namasté ihr Lieben

 

Liebt euch frei.
MsPolly

 

 

 

 

 

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Sex

Sex!
Vielleicht wird das Thema auch einfach völlig überbewertet?!?
Oder Frauen haben einfach eine andere Erwartung was Sex angeht als Männer.
Oder aber ich habe eine andere Erwartung an Sex.
Warum tun wir es? Warum tue ich es? Reine Geilheit, Lust, Spaß, Egospiel, oder etwa wirklich aus Liebe?
Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich sehr nüchtern an das Thema herangehe. Sex ist eine reine Lustsache und Liebe ist eine andere. Bis jetzt hat das auch immer ganz prima geklappt. Seit neuester Zeit aber, fangen die Männer an Ansprüche an meiner Person zu stellen. So, als hätten sie jetzt Mitbestimmungsrecht, nur weil sie ihren Schwanz in mich rein gehalten haben. Woran liegt das frage ich mich?
Ein Hoch auf die Polygamie und freie Liebe. Jeder wie er will und jedem nur das Beste. Läuft ganz gut, bis einer Ansprüche erhebt. Super anstrengend sowas.
Wenn ich mich zum Ficken treffe brauche ich kein Hasi, Mausi, Schatzi und auch kein inniges Kuscheln danach. Wo das plötzlich herkommt frage ich mich. Wenn ich mir das bei meinen Homo Freunden anschaue läuft das doch auch ganz unverbindlich. Warum klappt das so selten bei uns Heteros? Und jetzt sagt bitte nicht es liegt an den Frauen!
Wie auch immer, ich habe wohl das ein oder andere Hühnchen zu rupfen. Selbst Schuld, könnte man auch sagen. Warum kann ich mich nicht einfach mit einem Mann zufrieden geben? … Gute Frage, Gegenfrage!

Warum hast du nicht jeden Tag Lust auf ne große Portion Erdbeereis mit Sahne und Schokostreuseln? Weil es eben noch so viel andere leckere Sorten Eiscreme gibt und auch noch mehr als nur ein Sahnehäubchen oben drauf. Vielleicht will ich auch mal Schokoeis mit Vanillesoße, oder auch einfach mal nur zwei Kugeln Zitronensorbet?!? Und jetzt kommt´s: Vielleicht hab ich auch mal gar keine Lust auf Eis und was süßes, sonders brauche was Deftiges. Genauso ist das für mich mit Männern. Es liegt nicht daran, dass ich den einen nicht genug Wert schätze. Ganz im Gegenteil. Ich schätze alle auf die gleiche Art wert und feiere deshalb die wunderbare Abwechslung. Mit jedem Mann ist es auf eine andere Art und Weise schön. Wenn man sich darauf einlässt.  Dazu muss man natürlich erst mal mit sich selbst im Reinen sein. Verklemmtheit oder Schamgefühl sind da eher ein Störfaktor. Aber was ein noch viel größerer Störfaktor ist, ist das Ego und seine Besitzansprüche. Warum kann man nicht einfach im Jetzt Spaß haben, ohne jegliche Erwartung. Stellt doch mal den Denker ab, zumindest in der Kiste. Sex passiert jetzt und wenn man sich darauf einlässt ist es wie ein heftiger Rausch. Denkt man stattdessen währenddessen darüber nach, was der andere jetzt wohl denkt, ob der andere das jetzt gut findet, ob der andere das noch mal will…, erlischt das Brennen in der Luft. Da sein und den anderen im Moment genießen, sich selbst genießen, seinen Körper genießen. Das ist es was Sex ausmacht für mich und nicht, ob man sich morgen oder nächste Woche wieder sieht, oder ob er es bemerkt hat, dass ich 200g Hüftgold mehr oder weniger habe. Genießt den Moment, die Zweisamkeit, die Nähe und geht respektvoll miteinander um. Überschreitet keine Grenzen. Lasst euch ein auf den Moment und genießt es als wäre es das letzet mal.

 

Liebt euch frei,

MsPolly

 

 

 

 

 

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  • Elly (Samstag, 20. Mai 2017 23:59)

    Ich hab dein Sticker gesehen, ich fand die Sticker wunderschön. So kam ich auf deine Seite und deinen wunderschönen Text. Danke dafür<3

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9+

Bernd: Ich glaube es gibt noch viel mehr als 9!

Ich: Aber sehen die wirklich so unterschiedlich aus?

Bernd: Ja! Du solltest dir das mal anschauen, damit du weißt was wir Männer alles durchmachen.

Ich: Hmmm…

Bernd: 6 Monate, 10 Vaginas!

Ich finde meine Vagina persönlich sehr schön. Klar guckt man sich sein Geschlechtsteil auch mal im Spiegel an. Man kann sich so schlecht selbst zwischen die Beine schauen. Wenn es da wirklich so große Unterschiede gibt, finde ich, sollte man sich unter Frauen auch einfach mal besser austauschen was das angeht. Wieviele Schwänze man schon gesehen, gelutscht und gespürt hat. Aber mit dem eigenen Geschlecht scheint man sich weniger auszukennen was die Vielfalt und auch die Unterschiede angeht. Ich möchte das jetzt ändern und habe deshalb Bernds Herausforderung angenommen. 
Ich bin tatsächlich etwas aufgeregt. Man bittet ja nicht alltäglich Frauen darum sich auszuziehen, damit man ihre Vulva anschauen kann. Und ich will nicht einfach nur mal kurz drüber schauen, sondern das Geschlechtsteil richtig unter die Lupe nehmen. Vielleicht erregt mich das am Ende noch. Wer weiß?!?
Bernd sagt, ich sollte das ruhig mal ausprobieren. Also damit meint er anfassen und vielleicht auch mal schmecken. 
Einige meiner Freundinnen haben Erfahrungen mit anderen Frauen. Allerdings immer unter Alkoholeinfluss. Tatsächlich habe ich erst einmal mit meiner besten Freundin Lisa geknutscht und das wars dann auch schon. Ehrlich gesagt war das auch komisch. Tanja sagt, „Du musst dich darauf einlassen.“ Und da hat sie recht. Es ist wie bei allem im Leben. Man muss sich einlassen um etwas wirklich zu verstehen und erleben zu können. Ich finde auch dass genau das guten Sex ausmacht. Wenn sich beide komplett auf den anderen einlassen können und sich fallen lassen, dann erst wird Sex richtig gut.

Ich mag es sehr wenn Männer sich bedienen und sich das nehmen was sie wollen. Ohne darüber nachzudenken, wie das jetzt wohl ankommt und ob ich das auch gut finde… Einfach machen und heiß laufen. Frau meldet sich schon, wenn was nicht passt. Ich mag es aber auch wenn Männer mich bedienen. Feinfühligkeit spielt dabei meiner Meinung nach auch eine sehr große Rolle. Rammeln wie die Karnickel habe ich noch nie verstanden. Auch das Vorspiel finde ich sehr wichtig. Sich so richtig einheizen. Ich liebe es zu knutschen und zu lecken. Gerne so richtig nass. Den anderen schmecken und riechen. Erst einmal zärtlich den Körper erkunden. Erogene Zonen erforschen. Sich tief in die Augen schauen, während die Luft brennt…

Schwänze lutschen! Wie geil sich das anfühlt, wenn du spürst, wie der Schwanz in deinem Mund noch größer und härter wird. Du schmeckst den ersten Lusttropfen. Das Glied vibriert. Die fleischige pralle Eichel pocht. 
Oder wenn er dich leckt. Du bist so feucht und geil, dass du fast platzt vor Erregung. Er lässt dich deinen eigenen Saft schmecken. Leckt erst deine Muschi und steckt dir dann seine Zunge in den Hals, während er sein hartes Glied sanft gegen deinen Venushügel drückt. 
Das finde ich im übrigen auch ziemlich erregend. Wenn er dich fingert und gleichzeitig von außen deinen G-Punkt stimuliert, indem er leicht mit einer Hand in deinen Unterleib drückt. Das Stimuliert die Blase und darunter liegt der G-Punkt, den man dann somit zweiseitig stimuliert. Weiß der Mann was er da tut, ist das unglaublich erregend und manchmal spritze ich dann sogar ab. Allerdings hat das bist jetzt erst ein Mann geschafft...

 

Liebt euch frei.

MsPolly                                                              

 

 

 

 

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Kommentare

  • Louisa (Donnerstag, 04. Mai 2017 18:28)

    Weißt du, ich hatte neulich mit jemandem Sex der einen relativ kleinen penis hatte und ich hab gemerkt, dass es ihn irgendwie auch gehemmt hat. Aber ich hab natürlich nichts gesagt, und mir auch nicht anmerken lassen, dass es mir aufgefallen ist. Denn niemand hat sich gemalt, und Mann kann etwas dafür wie er bestückt ist.
    Das heißt nicht, dass der Sex schlecht war!!

    Aber ich kenne wenige bis gar keine Frauen die sowas jemals laut aussprechen würden ( gegenüber demjenigen ) weil wir ganz genau wissen, wie hart das für einen Mann sein kann. Also entgegnen wir mit Respekt.
    Aber wenn dann ein Kerl sowas sagt " was wir durchmachen müssen " Entschuldigung. Aber selbst wenn eine vagina nicht so "schön" aussieht -> der Sex bleibt der gleiche- denn das Aussehen entscheidet nicht darüber ob ein Mann die Frau vögeln kann oder nicht.
    Bei uns hingehen kann ein kleiner Penis den Sex absolut versauen, wenn der Kerl nicht weiß wie er damit umzugehen hat. Vielleicht spürt Frau gar nichts Oder nicht genug. Und trotzdem würde ich niemals sagen " Was ich durchmachen musste" - das hilft niemandem

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